Neue Studie über Gastro-Rauchverbot: Immer mehr Gastronomen erleiden hohe Verlus
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Pressemeldung von:
CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH
58 Prozent vermelden Umsatzrückgang – Über 40 Prozent haben Gästeschwund von mehr als zehn Prozent – Erneute Befragung von 620 Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg. Die Verluste weiten sich aus. Sechs Monate nach Einführung des Rauchverbotes in der Gastronomie in den ersten Bundesländern wird deutlich: der Rückgang an Gästen, deren Verweildauer und Getränkekonsum fällt stärker als erwartet aus. 58 Prozent der Gastronomiebetriebe in Niedersachsen und Baden-Württemberg – hier gilt das Gastro-Rauchverbot seit Anfang August 2007 – haben einen Umsatzverlust
erlitten.
Über 40 Prozent der Betriebe verzeichneten sogar einen Umsatzrückgang von mindestens zehn Prozent, in vielen Fällen sogar weit darüber. Dies geht aus einer aktuellen Studie* des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert / Marktplatz Hotel hervor. Im Februar wurden 628 Entscheider der speisen- und getränkeorientierten Gastronomie in Niedersachsen und Baden-Württemberg telefonisch befragt. Die Quotierung nach Marktsegmenten erfolgte entsprechend den Gesamtmarktanteilen: Befragt wurden 289 Restaurantbetreiber und 296 Kneipenwirte sowie 43 Bar- und Lounge-Betreiber. Die vorliegende Studie ergänzt die gleichartige Untersuchung von November 2007. „Das Rauchverbot wirkt sich unterschiedlich auf die verschiedenen Gastronomieformen aus: speiseorientierte Betriebe sind am geringsten betroffen“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von CHD Expert. „Bei den Bars sind es allerdings bereits zwei Drittel, die nach einem halben Jahr des Nichtraucherschutzgesetzes teilweise erhebliche Einbußen bei der Gästezahl zu verkraften hatten.“ Insgesamt gilt: Es wird weniger ausgegangen und die Gäste verweilen kürzer. „Die meisten rauchenden Stammgäste haben keine Lust darauf, wie Schuljungen vor die Tür geschickt zu werden, um miteinander eine Zigarette zu genießen“, resümiert Lambracht. Die soziale Funktion vieler Kneipen und Bars geht damit ein Stück weit verloren. Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.Der Getränkeabsatz stottert stark: Beim Bier- und Spirituosenkonsum sind die Einbußen mit 47 bzw. 43 Prozent in allen Gastronomieformen eklatant. Kneipen sind davon besonders betroffen, während Restaurants mit alkoholfreien Getränken noch etwas ausgleichen können. „Kurzum: Den Gästen schmeckt das Bier nicht mehr so wie früher – eine Zigarette und Pils waren bisher für viele eine Einheit“, kommentiert Lambracht.
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