Neue Hoffnung für FARC-Geisel Betancourt - Bogotá (dpa) - Angesichts des alarmierenden Gesundheitszustands der in Kolumbien von linken FARC-Rebellen festgehaltenen Ingrid Betancourt ist die Regierung bereit, inhaftierte Extremisten gegen Geiseln auszutauschen.
Präsident Alvaro Uribe unterzeichnete in der Nacht zum Freitag ein entsprechendes Dekret. Die damalige kolumbianische Präsidentschaftskandidatin Betancourt war vor mehr als sechs Jahren verschleppt worden.
Ziel dieses humanitären Abkommens mit den «Revolutionären Streitkräften Kolumbiens» (FARC) sei es, Betancourt und andere Geiseln freizubekommen. Die FARC müssten den ersten Schritt tun.