«Music Hole»: Camille lässt ihre Stimmen los - Hamburg (dpa) - Ihre Stimme ist ihr größtes Instrument, das sagt sich so einfach, aber im Falle von Camille stimmt es einmal wirklich. Dabei verfügt die 1978 in Paris geborene Sängerin über ein ganzes Arsenal von Stimmen, um einfach jeder Stimmung Ausdruck zu verleihen.
«Music hole», das neue Album der Vokalkünstlerin, gleicht einer Tour de Force durch einen ganzen Stimmen-Kosmos - elf inbrünstige Songs mit klugen Texten, irrlichternd zwischen unbändiger Euphorie und tief empfundener Melancholie. Ein Popwunder made in France.
«Ich habe versucht, das Geschichtenerzählen und das Chanson-Gefühl von Musicals mit etwas Rituellen zu kombinieren», sagt Camille, die für ihre irrwitzigen Arrangements mit brasilianischen Body- Percussionisten und Experten für Geräuscheffekte und Soundtracks zusammengearbeitet hat.
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