«Music Hole»: Camille lässt ihre Stimmen los
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Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Hamburg (dpa) - Ihre Stimme ist ihr größtes Instrument, das sagt sich so einfach, aber im Falle von Camille stimmt es einmal wirklich. Dabei verfügt die 1978 in Paris geborene Sängerin über ein ganzes Arsenal von Stimmen, um einfach jeder Stimmung Ausdruck zu verleihen.
«Music hole», das neue Album der Vokalkünstlerin, gleicht einer Tour de Force durch einen ganzen Stimmen-Kosmos - elf inbrünstige Songs mit klugen Texten, irrlichternd zwischen unbändiger Euphorie und tief empfundener Melancholie. Ein Popwunder made in France. «Ich habe versucht, das
Geschichtenerzählen und das Chanson-Gefühl von Musicals mit etwas Rituellen zu kombinieren», sagt Camille, die für ihre irrwitzigen Arrangements mit brasilianischen Body- Percussionisten und Experten für Geräuscheffekte und Soundtracks zusammengearbeitet hat.
Jeder Song hat seinen ganz eigenen Charakter. Der Opener kommt furios als gerappter Gospel daher, «canards sauvages» klingt wie afrikanische Stammesmusik, «Home is where it hurts» ist ein rhythmisch vertrackte, tieftraurige Ballade, mit «the monk» entschwebt Camille in die Höhen sakraler Polyphonie, bei «cats and dogs» scheint ein ganzer Zoo über die Tonspur zu laufen. Sehr fetzig ist ihr «money note» geraten, eine funky R&B-Extravaganza. Ein wenig forciert klingt dieses Album am Ende dann doch, kein Wunder, Camille ist ein richtiges Wunderkind. Seit ihrer Jugend singt die zweisprachig aufgewachsene Tochter einer Englischlehrerin, spielte nebenbei in Filmen mit, komponierte Songs, 2002 erschien ihr Debütalbum «La sac de filles». Sie modernisierte bei «Nouvelle Vague» alte Punksongs, und erlebte 2005 mit ihrem zweiten Album «Le Fil» den Durchbruch.
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