Münchener Rück plant keinen Personalabbau in Rückversicherung - MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG ist einem Magazinbericht entgegengetreten, wonach sie im Rahmen ihres Wachstumsprogramms "Changing Gear" einen Personalabbau in der Rückversicherung anstrebt. "Wir haben nicht das Ziel, in der Rückversicherung Personal abzubauen", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag Dow Jones Newswires. Changing Gear (dt: Einen Gang höher schalten) sei kein Kostensenkungsprogramm. Damit trat das Unternehmen einem Bericht des Magazins "Focus Money" entgegen, wonach Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard den Abbau von 5% bis 10% der Beschäftigten in der Rückversicherung bis 2010 anpeilt. Zur Unterstützung für das Programm Changing Gear habe die Münchener Rück die Unternehmensberatungen Arthur D.
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Münchener Rück plant keinen Personalabbau in Rückversicherung

2007/04/17 11:17

Pressemeldung von:
Dow Jones Newswires
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG ist einem Magazinbericht entgegengetreten, wonach sie im Rahmen ihres Wachstumsprogramms "Changing Gear" einen Personalabbau in der Rückversicherung anstrebt. "Wir haben nicht das Ziel, in der Rückversicherung Personal abzubauen", sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag Dow Jones Newswires. Changing Gear (dt: Einen Gang höher schalten) sei kein Kostensenkungsprogramm.

Damit trat das Unternehmen einem Bericht des Magazins "Focus Money" entgegen, wonach Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard den
Abbau von 5% bis 10% der Beschäftigten in der Rückversicherung bis 2010 anpeilt. Zur Unterstützung für das Programm Changing Gear habe die Münchener Rück die Unternehmensberatungen Arthur D. Little und Roland Berger beauftragt. Die Berater hielten wegen Überschneidungen mit der Erstversicherungsgruppe Ergo bis zu 25% der Beschäftigten in der Rückversicherung für verzichtbar, berichtet des Magazin unter Berufung auf Mitarbeiter.

Auch gegen diese Darstellung wandte sich die Münchener Rück. "Die Vereinigung von Erst- und Rückversicherung unter einem Dach sehen wir als Vorteil an, nicht als Überschneidung", sagte die Sprecherin. Vorstellbar sei allerdings, Personal in stark wachsende Bereiche wie beispielsweise die Internationale Gesundheitsvorsorge aus weniger stark wachsenden Feldern innerhalb der Rückversicherung umzusetzen.
DJG/rne/mim



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