2,6 Millionen Kinder haben alkoholkranke Eltern - Bessere Hilfen für alkoholkranke Eltern und ihre Kinder haben Rauschmittel-Experten beim 31. Bundes Drogen Kongress in Hamburg gefordert. «Rund 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche leben bundesweit mit alkoholkranken Eltern zusammen. Dazu kommen mindestens 40 000 Kinder von drogenkranken Eltern», sagte der Geschäftsführer des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel (fdr), Jost Leune, am Montag zum Auftakt des zweitägigen Kongresses. In Deutschland werden demnach jedes Jahr rund 2500 Kinder mit schweren alkoholbedingten Schäden geboren.
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2,6 Millionen Kinder haben alkoholkranke Eltern

2008/04/29 07:34

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Bessere Hilfen für alkoholkranke Eltern und ihre Kinder haben Rauschmittel-Experten beim 31. Bundes Drogen Kongress in Hamburg gefordert. «Rund 2,6 Millionen Kinder und Jugendliche leben bundesweit mit alkoholkranken Eltern zusammen. Dazu kommen mindestens 40 000 Kinder von drogenkranken Eltern», sagte der Geschäftsführer des Fachverbandes Drogen und Rauschmittel (fdr), Jost Leune, am Montag zum Auftakt des zweitägigen Kongresses. In Deutschland werden demnach jedes Jahr rund 2500 Kinder mit schweren alkoholbedingten Schäden geboren. Suchtkranke schwangere Frauen müssten besser betreut
2,6 Millionen Kinder haben alkoholkranke Eltern
Laut dem Fachverband Drogen und Rauschmittel müssen mehr als 25 Prozent der Menschen unter 25 Jahren als suchtgefährdet eingeschätzt werden.
werden.

Unter dem Motto «Kinder sind Zukunft. Die Suchthilfe positioniert sich» greife der Kongress ein besonders aktuelles Thema auf, betonte Leune. Mehr als 25 Prozent der Menschen unter 25 Jahren müssten als suchtgefährdet eingeschätzt werden, weil sie schon als Ungeborene von Rauschmitteln beeinflusst wurden oder selbst zu früh und viel konsumierten. Etwa ein Viertel der Jugendlichen mit problematischem Suchtmittelkonsum haben nach Angaben des fdr vor dem 14. Lebensjahr mit dem Missbrauch begonnen. Persönliches Leid wäre dabei ebenso vermeidbar wie die enormen ökonomischen Folgekosten.

«Viele Tausend Frauen mit einem Suchtproblem werden jedes Jahr schwanger», sagte Leune. Die betreuenden Gynäkologen seien mit der Suchtproblematik meist überfordert. Eine enge Kooperation von Ärzten und Suchthelfern sei daher dringend geboten. Auch müssten überforderte Familien mit Drogenproblemen nach «besten fachlichen Möglichkeiten gestützt und gefördert werden.»



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