Microsoft Silverlight macht Weltschrifterbe aus Leipzig virtuell erlebbar
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Pressemeldung von:
INFOkontor
Pilotprojekt der Universitätsbibliothek Leipzig, Microsoft und Xplain digitalisiert antike Handschriften
Die Universitätsbibliothek Leipzig, Microsoft und der Realisierungspartner Xplain präsentieren heute in der Bibliotheca Albertina in Leipzig ihr erstes gemeinsames Projekt: die 43 in Leipzig befindlichen Blätter des "Codex Sinaiticus" werden virtuell erlebbar gemacht. Mit Hilfe der Silverlight-Technologie von Microsoft werden Teile der ältesten Bibel der Welt einer breiten Öffentlichkeit sowie Forschern über alle Ländergrenzen hinweg zugänglich. Die Präsentation der
Leipziger Blätter des Codex Sinaiticus ist der erste Schritt zu weiteren Projekten für die Darstellung alter Handschriften als E-Medium. In Leipzig bieten sich beispielsweise der Papyrus Ebers und andere antike Dokumente als Kandidaten an.
Mit dem gemeinsamen Projekt überwinden die Kooperationspartner die Beschränkungen gedruckter Versionen und machen seltene Schriften auf eine attraktive Weise der Allgemeinheit zugänglich. Die Präsentation alter Handschriften und Drucke mit Silverlight-Technologie bietet Möglichkeiten, die über die reine Abbildung hinausgehen und die Präsentation beweglich machen: Alte Texte leben neu in den Händen jedes Internet-Besuchers. Die Darstellung ist auch geeignet, Transkriptionen, Übersetzungen sowie Informationen über die materielle Struktur des Dokuments elegant zugänglich zu machen. Gerade Nicht-Wissenschaftler werden schwellenlos an das Werk heran geführt: Das klassische "Blättern" im Buch ist durch eine filmische Navigation ersetzt, die dynamische Vergrößerbarkeit der Schriften weckt den Entdeckergeist. Professor Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig: "Von Hand geschriebene Texte sind komplizierte Dokumente, die normalerweise schwer zu lesen und äußerst empfindlich sind. Ihre digitale Darstellung in einer Qualität, die noch vor Kurzem gar nicht möglich gewesen wäre, wird mittel- und langfristig der Forschung einen gewaltigen Schub versetzen. Denn mit solchen Projekten ermöglichen wir Forschern aus aller Welt den unkomplizierten und uneingeschränkten Zugriff auf viele alte Werke, die seit Jahrhunderten nur äußerst eingeschränkt zur Verfügung standen." Auch Dr. Said Zahedani, Director Developer Platform & Strategy Group bei der Microsoft Deutschland GmbH, ist von dem Leipziger Pilotprojekt begeistert: "Mit unserer Silverlight-Technologie öffnen wir auf modernste Weise alte Handschriften für die aktuelle Welt der Internet-Besucher. Wir freuen uns sehr über dieses erfolgreiche erste gemeinsame Projekt und wollen auch in Zukunft Zeugnisse der Vergangenheit zu einem genuinen Teil der virtuellen Welt machen, die im Internet entsteht." Virtuell erlebbar unter www.e-manuscripts.org. Weitere Informationen und Bildmaterial: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/pressemappe.mspx?id=532174
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