Marktstudie: Innovativer Leichtbau bietet Wachstumschancen für Automobilzuliefer - Vor dem Hintergrund der CO2-Diskussion sowie der stetigen Gewichtszunahme neuer Fahrzeuggenerationen bewegt sich das Wachstumspotenzial für innovative Karosseriewerkstoffe langfristig auf einem hohen Niveau. Die fragmentierte Anbieterstruktur auf Seiten der Bauteile und Rohstoffe bietet den Automobilzulieferern gute Chancen über intelligente Neuprodukt- und Verfahrensentwicklungen ihren Marktanteil nachhaltig zu erhöhen. Aktuelle Studienergebnisse der anp management consulting GmbH haben ge-zeigt, dass die Anforderungen der Industrie an Karosserie-Leichtbauwerkstoffe und deren Verwendung in Bauteilen vielfältig sind: Recyclingfähigkeit, Fußgängerschutz, Online Lackierfähigkeit, Sicherheit sowie ein niedriges Gewicht bei kostengünstiger Produktion dominieren bei der Auswahl der geeigneten Lösung. Allerdings ist nach Meinung der Studienteilnehmer die Gewichtsersparnis für den automobilen Leichtbau nicht das einzige Argument: Kriterien wie die Funktionsintegration der Bauteile, Designfreiheit sowie Komfort & Anmutung stellen zusätzliche wichtige Erfolgsfaktoren bei der Auswahl des „idealen“ Werkstoffes dar. Global betrachtet sind die am häufigsten verwendeten Faserverbundwerkstoffe im Karosseriebereich PA, PC, PP, ABS, PBT, ASA, PET, PUR, sowie PC-, PA- und PPE-Blends.
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Marktstudie: Innovativer Leichtbau bietet Wachstumschancen für Automobilzuliefer

2008/04/28 13:05

Pressemeldung von:
anp management consulting GmbH
Vor dem Hintergrund der CO2-Diskussion sowie der stetigen Gewichtszunahme neuer Fahrzeuggenerationen bewegt sich das Wachstumspotenzial für innovative Karosseriewerkstoffe langfristig auf einem hohen Niveau. Die fragmentierte Anbieterstruktur auf Seiten der Bauteile und Rohstoffe bietet den Automobilzulieferern gute Chancen über intelligente Neuprodukt- und Verfahrensentwicklungen ihren Marktanteil nachhaltig zu erhöhen.

Aktuelle Studienergebnisse der anp management consulting GmbH haben ge-zeigt, dass die Anforderungen der Industrie an Karosserie-Leichtbauwerkstoffe und deren
Marktstudie: Innovativer Leichtbau bietet Wachstumschancen für Automobilzuliefer
Verwendung in Bauteilen vielfältig sind: Recyclingfähigkeit, Fußgängerschutz, Online Lackierfähigkeit, Sicherheit sowie ein niedriges Gewicht bei kostengünstiger Produktion dominieren bei der Auswahl der geeigneten Lösung. Allerdings ist nach Meinung der Studienteilnehmer die Gewichtsersparnis für den automobilen Leichtbau nicht das einzige Argument: Kriterien wie die Funktionsintegration der Bauteile, Designfreiheit sowie Komfort & Anmutung stellen zusätzliche wichtige Erfolgsfaktoren bei der Auswahl des „idealen“ Werkstoffes dar. Global betrachtet sind die am häufigsten verwendeten Faserverbundwerkstoffe im Karosseriebereich PA, PC, PP, ABS, PBT, ASA, PET, PUR, sowie PC-, PA- und PPE-Blends.

In der Großserie ist es - bis auf wenige Ausnahmen – den OEMs noch nicht ge-lungen, den Einsatz von Composites und die damit verbundene Prozesskette wirtschaftlich zu gestalten. Insbesondere bei Stückzahlen über 30.000 bis 50.000 Fahrzeugen p.a. sind neue effiziente Lösungen notwendig. Die Grenze der tolerierbaren Kosten in Abhängigkeit vom Fahrzeugsegment und der Bauteilposition im Fahrzeug pro eingespartem kg Gewicht lag vor ein paar Jahren noch zwischen ca. drei und fünf EURO. Heute darf man davon ausgehen, dass die OEMs in den Volumensegmenten kurz- bis mittelfristig kaum noch bereit sind, „Mehrkosten“ hinzunehmen.

Was bringt die Zukunft? Die Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass global betrachtet keine klare Strategie der Automobilhersteller im Bereich der Karosseriewerkstoffe erkennbar ist. Es bleibt abzuwarten inwieweit sich Weiterentwicklungen von SMC, LFT/GMT, neue Folientechnologien bis hin zu CFK und Naturfasern durchsetzen werden. Allerdings bietet die Ausweitung der Modellvarianten sowie die Modularisierung der Bauteile (Dachmodul/ Türmodul/ Heckklappenmodul) den Automobilzulieferen in Zukunft viele Möglichkeiten erfolgreich alternative Produktionsverfahren und Composite-Anwendungen zu entwickeln. Nach Meinung der Studienteilnehmer ist hierbei eine enge Zusammenarbeit von Werkzeug-/Maschinenherstellern, Rohstofflieferanten, Teileherstellern und OEM´s entlang der Supply Chain ein unverzichtbarer Bestandteil für einen nachhaltigen Erfolg von Composite Serienanwendungen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.anp-consulting.com
 

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