Malteser Hündin oder Malteserrüde? - Bei Maltesern kann man schon sagen, dass die Rüden in der Regel anhänglicher sind als die Hündinnen. Was uns jedoch aufgefallen ist, dass die Hündinnen sich mehr zum männlichen Part unserer Familie hingezogen fühlen und die Rüden sich eher zur weiblichen Bezugsperson hingezogen fühlen. Dennoch gibt es auch innerhalb dieser Rasse charakterliche Unterschiede, wie bei uns Menschen auch. Wenn Sie glauben, dass eine Hündin für Sie das Richtige ist, sollten Sie bedenken, dass die Hündin zweimal jährlich über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen läufig ist und Rüden anlocken wird.
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Malteser Hündin oder Malteserrüde?

2008/07/15 17:20

Pressemeldung von:
Andreas Werner
Bei Maltesern kann man schon sagen, dass die Rüden in der Regel anhänglicher sind als die Hündinnen. Was uns jedoch aufgefallen ist, dass die Hündinnen sich mehr zum männlichen Part unserer Familie hingezogen fühlen und die Rüden sich eher zur weiblichen Bezugsperson hingezogen fühlen. Dennoch gibt es auch innerhalb dieser Rasse charakterliche Unterschiede, wie bei uns Menschen auch.

Wenn Sie glauben, dass eine Hündin für Sie das Richtige ist, sollten Sie bedenken, dass die Hündin zweimal jährlich über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen läufig ist und Rüden anlocken
Malteser Hündin oder Malteserrüde?
wird. Um einen zufälligen, ungewollten Wurf zu verhindern, sollten Sie Ihre Hündin sterilisieren oder kastrieren lassen. Diese Operation wird bei Hündinnen durchgeführt, wenn sie ausgewachsen, also ca. 18 Monate alt ist. Am geeignetsten ist die Zeit nach der zweiten Läufigkeit. Aussagen wie: " Eine Hündin sollte mindestens einmal in ihrem Leben geworfen haben" sind absoluter Unsinn und haben keinerlei prophylaktischen Charakter hinsichtlich etwaiger Krebserkrankungen o. ä. beim Hund. Dieser Eingriff ist jedoch nicht so ganz ohne: Es besteht das Risiko der Harninkontinenz (Harnträufeln), das oft erst Jahre nach dem Eingriff auftritt. Bei einigen Rassen kann sich das Fell verändern. Vereinzelt wird auch ein hormonell bedingter Haarausfall an den Flanken beobachtet. Hormonell bedingt ist auch eine Veränderung der Futterverwertung zu beobachten. Viele Hündinnen entwickeln einen größeren Appetit und setzen leichter Kilos an.

Rüden sind dahin gegen unkomplizierter zu halten. Nur in seltenen Fällen ist die Kastration eines Malteserrüdens notwendig. Wenn, dann betrifft dies gesundheitliche Aspekte oder das Sozialverhalten des Rüden. Dieser Eingriff ist beim Rüden wesentlich einfacher als bei der Hündin und in der Regel ohne unerwünschte Nachwirkungen. Rüden legen in der Regel ein stärkeres Territorialverhalten an den Tag als Hündinnen, so kommt es gelegentlich zu "Macho"-Raufereien (die allerdings meistens harmloser Art sind). Wenn es bei Hündinnen zu Beißereien kommt, kann dies unter Umständen gefährlich werden. Rüden heben gerne und oft überall (wo man es ihnen erlaubt) das Bein um "ihr" Revier zu markieren.

Beide Geschlechter haben ihre Vor- und Nachteile.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.malteser-welpen.eu
 

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