Mailänder Designerdefilees: Spanische Farbgewalt - Mailand (dpa) ­ Ginge es nach Agatha Ruiz de la Prada, die ganze Welt wäre bunt. Die für ihre kräftigen Farben berühmte spanische Designerin ließ am Montag anlässlich der noch bis Samstag laufenden Mailänder Trendschauen Frühjahr/Sommer 2008 ihrer Leidenschaft für Farben freien Lauf. Orange, Pink, Rot, Hellblau und ein giftiges Grün brachten den Laufsteg zum Leuchten. Inspirationen bezog Agatha Ruiz de la Prada aus dem Futurismus der 60er Jahre, der Comic-Heldin Barbarella und dem Lebenswerk des spanischen Modemachers Paco Rabanne, der mit seinen Metallkleidern berühmt wurde. Viele lackierte Oberflächen, mit glänzenden Lurexfäden durchzogene Stoffe, Details aus Plastik und verspiegelte Applikationen geben in der neuen Kollektion der Designerin aus Madrid dieses Lebensgefühl wieder.
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Mailänder Designerdefilees: Spanische Farbgewalt

2007/09/24 13:36

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Mailand (dpa) ­ Ginge es nach Agatha Ruiz de la Prada, die ganze Welt wäre bunt. Die für ihre kräftigen Farben berühmte spanische Designerin ließ am Montag anlässlich der noch bis Samstag laufenden Mailänder Trendschauen Frühjahr/Sommer 2008 ihrer Leidenschaft für Farben freien Lauf. Orange, Pink, Rot, Hellblau und ein giftiges Grün brachten den Laufsteg zum Leuchten.

Inspirationen bezog Agatha Ruiz de la Prada aus dem Futurismus der 60er Jahre, der Comic-Heldin Barbarella und dem Lebenswerk des spanischen Modemachers Paco Rabanne, der mit seinen Metallkleidern berühmt
Mailänder Designerdefilees: Spanische Farbgewalt
Retro-Look bei Agatha Ruiz de la Prada.
wurde. Viele lackierte Oberflächen, mit glänzenden Lurexfäden durchzogene Stoffe, Details aus Plastik und verspiegelte Applikationen geben in der neuen Kollektion der Designerin aus Madrid dieses Lebensgefühl wieder.

In den Silhouetten spielt sie oft mit dem Kontrast aus Weite und Enge, bändigt etwa voluminöse Mini-Kleider mit zwei kurzen angesetzten Hosenbeinen. Kleine, so genannte Vichy-Karos werden bei ihr in unterschiedlichen Farbgebungen in einem Patchwork zusammengefügt. Mäntel sind kurz und gerade geschnitten. Für den Strand schließlich dominiert Silber ­ das Bikini-Oberteil ist dabei eine herzförmige Metall-Schale.

Massimo Rebecchi aus Italien schlägt für den kommenden Sommer einen Mix aus Strenge und Romantik vor. Hosen mit sehr hohem Bund werden zur Rüschen-Bluse kombiniert, Shorts aus Spitze mit einem kurzen Blazer. Zentrales Thema der Kollektion waren die Kleider. Es gibt sie in Ei-Form, als Träger-Variante mit kleinen Bommeln und aufgesetzten Taschen, in grafisch aneinander gelegten Farben oder bedruckt mit überdimensionierten Blüten. Der Römer Roccobarocco hingegen favorisiert die Tunika aus Jersey in Mini-Länge. Mal ist sie am Rücken drapiert, dann wieder erhält sie ein langes, mit Kristallen oder kleinen Spiegeln besticktes Übergewand.



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