Kultur zählt – Culture Counts
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Pressemeldung von:
Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft
Drei internationale kulturpolitische Kongresse finden im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 statt:
[ 1 ] Unter dem Titel „Kulturelle Vielfalt – Europas Reichtum. Das UNESCO-Übereinkommen mit Leben füllen“ lädt die Deutsche UNESCO-Kommission nach Essen / Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010: Diese Konferenz ist international eine der ersten Veranstaltungen, welche die Umsetzung dieser ‚Magna Charta der internationalen Kulturpolitik’ thematisiert. Auf dem Podium diskutieren u.a. Ján Figel, EU-Kommissar für Kultur und Bildung, Sakiko Fukuda-Parr, Mitglied
der UNESCO-Expertengruppe für den Weltbericht über kulturelle Vielfalt 2008, Prof. Dr. Kader Asmal, Bildungsminister a.D. von Südafrika und Fritz Pleitgen, EBU-Präsident.
www.unesco.de [ 2 ] Eine Woche später laden die Friedrich-Naumann-Stiftung und das Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft am 3. und 4. Mai zur europäischen Konferenz „Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa. Kohärente Politik in einer Globalen Welt“ nach Berlin. Mit 654 Mrd. Euro Umsatz in 2003 (zum Vergleich: Umsatz Automobilindustrie 271 Mrd. Euro) zählt die Kreativwirtschaft für die Europäische Union zu einem der Wachstumsmotoren der europäischen Wirtschaft. Ziel der Konferenz mit rund 250 Teilnehmern ist es, die heute auf viele Zuständigkeiten verteilte Politik für die Kreativwirtschaft in Europa besser zu koordinieren und effizienter zu machen, damit die europäische Kreativwirtschaft in der globalen Konkurrenz besser bestehen kann. www.european-creative-industries.eu [ 3 ] Den Abschluss macht der Vierte Kulturpolitische Bundeskongress, der traditionell in Berlin tagt. Am 6. und 7. Juni widmet er sich unter dem Titel »kultur.macht.europa – europa.macht.kultur« erstmals Fragen der europäischen Kulturpolitik. Kulturpolitik gilt in Europa als Querschnittsaufgabe, die Bezüge in alle Politikbereiche hat. Das Themenspektrum des Bundeskongresses reicht deshalb von den kulturellen Komponenten der EU-Außenpolitik über Fragen der Migration, den „Kulturmarkt Europa“ und die soziale Lage der kreativen Klasse bis zur europäischen Erinnerungskultur und die Zukunft der europäischen Stadt. Veranstaltet wird der Kulturpolitische Bundeskongress von der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Friedrich-Ebert Stiftung (Forum Berlin). www.kultur-macht-europa.eu
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