Kommission schließt Entschädigung von Holocaust-Opfern ab
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Washington (dpa) - Nach Auszahlung von mehr als 300 Millionen Dollar (etwa 225 Millionen Euro) hat die für Versicherungsansprüche aus der Holocaust-Zeit zuständige Internationale Kommission (ICHEIC) das Entschädigungsverfahren für abgeschlossen erklärt.
Wie es in einer am Dienstag in Washington verbreiteten Erklärung hieß, flossen die Gelder an über 48 000 Holocaust-Überlebende und deren Erben. Die vom früheren US-Außenminister Lawrence Eagleburger geleitete Kommission war 1998 gebildet worden. Gut 70 europäische Versicherungsgesellschaften und Partnerunternehmen
hatten sich an den Entschädigungsverfahren beteiligt.
«Ich bin mir voll dessen bewusst, dass keine Kompensation die durch den Holocaust zugefügten Leiden ungeschehen machen kann», sagte Eagleburger während der abschließenden Kommissionssitzung am Dienstag. «Aber ich glaube, dass die ICHEIC ihr Ziel erreicht hat, jenen ein kleines Maß an Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen, denen dies so lange verwehrt worden war.»
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