Kokain : Eine Gefahr für Leib und Leben
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Pressemeldung von:
Frank Busch
Mit der Broschüre : Die Fakten über Drogen stellt die Initiative „Sag Nein zu Drogen, Sag Ja zum Leben“ ein kurzes und prägnantes Informationsheft zur Verfügung, welches die Menschen über die schädlichen Auswirkungen des Kokainkonsums informiert. Gemäß eines Berichtes der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht aus dem Jahre 2007 greifen Europäer verstärkt zu Kokain auf der Suche nach dem Kick. Schätzungen gehen in Europa von 4,5 Millionen Konsumenten in Europa aus. Mit 107 Tonen beschlagnahmtes Kokain im Jahre 2005 wurde in Europa ein neuer Höchstwert
erreicht.
Das auch Deutschland von dieser Entwicklung betroffen ist zeigen die kürzlichen Kokainfunde in Deutschland. So wurde in Frankfurt Kokain mit einem Verkaufswert von 7 Millionen Euro sichergestellt und bei einem Bananenimporteur in Leverkusen wurden 20 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Kokain ist eines der ältesten, stärksten und gefährlichsten Anregungsmittel pflanzlichen Ursprungs. Bereits 3000 Jahre vor Christus kauten Inkas in den Anden die Blätter von Kokossträuchern, um ihren Herzschlag und ihre Atmung zu beschleunigen und so den Folgen entgegenzuwirken, die das Leben in der dünnen Bergluft auf ihren Körper hatte. Die peruanischen Ureinwohner kauten Kokablätter nur während religiöser Zeremonien. 1859 wurde Kokain erstmals synthetisch hergestellt. Seine genauen Wirkungen wurden in der Welt der Medizin aber erst in den 1880er Jahren erkannt. Der Neurologe Sigmund Freud, selbst Kokain Konsument, machte als erster die Droge auf breiter Ebene bekannt. Er pries Kokain-Tonika zur Heilung von Depressionen und Impotenz an. In einem 1884 veröffentlichten Artikel „Über Coca“ pries er die Vorteile des Kokains als „magische“ Substanz an. 1886 erhielt die Popularität der Droge einen weiteren Aufschwung, als John Pemberton Kokablätter zur Herstellung seines neuen Softdrinks, Coca Cola, verwendete. Die durch dieses Getränk hervorgerufene Euphorie und Energie war mit verantwortlich, dass seine Popularität zu Beginn des 20. Jahrhunderts sprunghaft anstieg. Mit der Zunahme des Konsums traten aber auch die Gefahren der Droge mehr und mehr zu Tage. Die Diskussion in der medizinischen Fachliteratur und in den Medien führte schließlich zu einem Sturm der Entrüstung und zu Forderungen nach einem Verbot. Im Jahre 1903 sah sich die Coca-Cola-Gesellschaft unter dem Druck der Öffentlichkeit gezwungen, ihren Softdrink ohne Kokainextrakt herzustellen. Dieses Heft, wie auch noch 10 weitere über Heroin, Cannabis und anderen wurden von der Church of Scientology International gesponsert und sind Teil der weltweiten Drogenaufklärungs- und Präventionskampagne der Kirche. Der amerikanische Philosoph L. Ron Hubbard bemerkte einst zu der Drogenproblematik : „Die Drogenszene spielt sich auf dem gesamten Planeten ab. Sie schwimmt in Blut und menschlichem Elend“.
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