Klimawandel schafft neue Probleme im Pflanzenschutz - Steigende Temperaturen, Trockenperioden und häufigere Extremereignisse wirken sich bereits heute auf vielfältige Weise auf die landwirtschaftliche Produktion aus. Im Bereich des Pflanzenschutzes ist in nächster Zeit mit Verschiebungen im Artenspektrum zu rechnen. Schäden durch Pilzerkrankungen werden in vielen Bereichen abnehmen, die Bedeutung verschiedener pflanzlicher und tierischer Schädlinge und nichtparasitärer Krankheiten jedoch eher zunehmen.
Längere Trockenperioden im Frühjahr und Sommer begünstigen Pflanzen mit unterirdischen Speicher- und Überdauerungsorganen. Durch milde Winter werden zudem Herbstkeimer wie Acker-Fuchsschwanz und Klettenlabkraut gefördert.