Kindergartenkinder bekommen seltener Blutkrebs - Kindergartenkinder bekommen nach Erkenntnis amerikanischer Forscher seltener Blutkrebs als andere Altersgenossen. Das hat die Analyse von insgesamt 14 Studien mit mehr als 6000 Leukämie-Kindern gezeigt. Das berichtete Forschungsleiterin Patricia Buffler von der Universität von Kalifornien am Dienstag auf einer Kinderkrebskonferenz in London. «Unsere Analyse kommt zu dem Schluss, dass Kinder, die Kindertagesstätten oder Spielgruppen besuchen, ein rund 30 Prozent geringeres Leukämierisiko haben.» Der Grund für diesen möglichen Effekt sei in der Analyse nicht untersucht worden.
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Kindergartenkinder bekommen seltener Blutkrebs

2008/04/30 06:47

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Kindergartenkinder bekommen nach Erkenntnis amerikanischer Forscher seltener Blutkrebs als andere Altersgenossen. Das hat die Analyse von insgesamt 14 Studien mit mehr als 6000 Leukämie-Kindern gezeigt.

Das berichtete Forschungsleiterin Patricia Buffler von der Universität von Kalifornien am Dienstag auf einer Kinderkrebskonferenz in London. «Unsere Analyse kommt zu dem Schluss, dass Kinder, die Kindertagesstätten oder Spielgruppen besuchen, ein rund 30 Prozent geringeres Leukämierisiko haben.» Der Grund für diesen möglichen Effekt sei in der Analyse nicht untersucht
Kindergartenkinder bekommen seltener Blutkrebs
Studien zufolge haben aus Tagesstätten oder Spielgruppen ein rund 30 Prozent geringeres Leukämierisiko. (Symbolbild)
worden. Die Beobachtung stütze jedoch die These, das ein frühes Training des Immunsystems - etwa durch die Vielzahl der Keime im Kindergarten - einen schützenden Effekt gegen Leukämie habe.

Leukämie ist in den Industrieländern die häufigste Krebserkrankung von Kindern und trifft dort etwa eines von 2000 Kindern. In 80 Prozent aller Fälle handelt es sich um die akute lymphatische Leukämie (ALL), die meist im Alter zwischen zwei und fünf Jahren auftritt. Auf diese Form konzentriert sich auch die US-Analyse. Sie fasst 14 Studien mit insgesamt 6 108 leukämiekranken und 13 704 gleichalten gesunden Vergleichskindern zusammen. Die Eltern hatten jeweils Angaben zu Kindergarten- oder Spielgruppenbesuch sowie zu anderen Sozialkontakten gemacht.

In zwölf der Studien hatte sich bereits einen gewisser Schutz angedeutet, zwei Studien hatten keinerlei Effekt gezeigt. «Die Kombination der Studienergebnisse stärkt unsere Zuversicht darin, dass der schützende Effekt tatsächlich existiert», betonte Buffler.



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