Kein Stress mit Bike & Bahn
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Pressemeldung von:
pressedienst-fahhrrad
„Synergien nutzen“ ist im 21. Jahrhundert ein großes Thema – und was könnte synergetischer sein als die Verbindung der zwei umweltfreundlichsten Verkehrsmittel der Gegenwart? Wie gut Bahn und Fahrrad zusammenpassen, verdeutlichen Zahlen der Deutschen Bahn AG: „2006 wurden im Nah- und Fernverkehr der DB insgesamt 1,5 Millionen Räder kostenpflichtig transportiert“, erklärte Stefan Karpenstein, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DB AutoZug GmbH, auf dem Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst-fahrrad. „Weitaus höher ist die Zahl kostenfreier Fahrradmitnahmen; hinzu
kommen außerdem 16.000 Fahrradtransporte als Kuriergepäck, die Ausleihe von Fahrrädern an über 200 Bahnhöfen und das Angebot Call a Bike.“
Mit dem Zug bequem und sicher seine Destination erreichen und dort das eigene Fahrrad zu nutzen, ist besonders für Radreisende ideal, deren Tour nicht vor der eigenen Haustür beginnt. Und auch wer im Urlaub nur ab und zu das Rad benutzt, hat von „Bahn & Bike“ unter Umständen mehr als von Pkw plus Leihrad. Zumal sich die Kosten für den Radtransport in Grenzen halten: 4,50 Euro für die Fahrrad-Tageskarte im Nahverkehr, 9 Euro im Fernverkehr und 10 Euro für eine internationale Fahrradkarte, einfache Fahrt – das sind überschaubare Mehrbelastungen für die Urlaubskasse. Wer planvoll zu Werke geht, muss auch keinen Reisestress ertragen. In letzter Minute ans Gleis zu hetzen, ist eher schwierig, wenn man ein bepacktes Fahrrad von gerne mal 35 Kilo Gewicht mit sich führt. Stefan Karpenstein kennt die unschönen Szenen, die sich zu Stoßzeiten in den größeren Bahnhöfen abspielen: „Vor allem im Nahverkehr sollte man unbedingt rechtzeitig vor dem Eintreffen des Zuges auf dem Bahnsteig stehen. Sein Rad gegen die Welle der aussteigenden Fahrgäste zum Zug zu schieben, kostet nur Nerven und wirft ein schlechtes Licht auf Radfahrer.“ Karpenstein empfiehlt, vor Reiseantritt die Örtlichkeiten zu erkunden, so dass man zur rechten Zeit an der richtigen Stelle ist – in dem Gleisabschnitt, wo der Wagen mit dem Fahrradabteil hält. „Ein Blick auf den Wagenstandsanzeiger macht das Leben leichter“, so der Experte.
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