Karriereschub für künftige Paralympic-Athleten
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Pressemeldung von:
Frank Müller
Erstes Verbundprojekt zur beruflichen Förderung von jungen Sportlern mit Behinderung in Cottbus gestartet – Ziel: Sportler mit Behinderung werden auf eine Berufsausbildung vorbereitet und können weiterhin am Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt (Oder) trainieren Im September 2007 startete in Cottbus ein besonderes Kooperationsprojekt: eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) für junge Sportler mit Behinderung. Partner im Cottbuser Verbund sind die Bundesagentur für Arbeit Cottbus, der Behinderten-Sportverband Brandenburg (BSB), der Olympiastützpunkt Cottbus/Frankfurt (Oder), das
Berufsbildungswerk Sachsen (BBW Sachsen) und die Bauhausschule Cottbus.
Gemeinsames Ziel ist es, mit einer Gruppe von zunächst 11 Teilnehmern eine Berufsvorbereitung unter Berücksichtung der Trainingszeiten der jungen Sportler mit Behinderung am Olympiastützpunkt (OSP) in Cottbus durchzuführen. Die Jugendlichen werden nach Beendigung ihrer Schulausbildung zunächst in 11 bis 18 Monaten auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Parallel dazu trainieren sie ca. 12 bis 20 Stunden wöchentlich, hinzu kommen Trainingslager und Wettkämpfe. Die Besten von Ihnen können später einmal an den Paralympics teilnehmen. Das Training wird von einem hauptamtlichen Trainer des Behinderten-Sportverbandes organisiert und geleitet. Die besonderen Bedingungen des Trainings- und Wettkampfbetriebes gilt es für das BBW Sachsen bei der Organisation der Berufsvorbereitung zu berücksichtigen. Im BBW Sachsen wurden und werden mehrfach Teilnehmer an Paralympics beruflich ausgebildet. Somit sind Erfahrungen bei der Organisation der Ausbildung unter Berücksichtigung der Anforderungen des Leistungssports vorhanden. Daher waren die Sachsen auch sofort bereit, den Brandenburger Behinderten-Sportverband zu unterstützen und mit Beginn des Ausbildungsjahres 2007/08 eine Außenstelle in Cottbus zu eröffnen. Hier können die jugendlichen Sportler mit Behinderung die Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen absolvieren und weiterhin am Olympiastützpunkt in Cottbus trainieren.
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