Jeder Zweite fühlt sich ständig gehetzt - Psychologie/Zeit Jeder Zweite fühlt sich ständig gehetzt Häufige Ursache: Falsches Zeitgefühl Bonn — Nahezu jeder zweite Berufstätige in Deutschland fühlt sich ständig gehetzt. Bei einer Repräsentativumfrage der Bonner Beratungszeitschrift "simplify.de" wurde am häufigsten darüber geklagt, in immer kürzerer Zeit immer mehr leisten zu müssen (45 Prozent). Einer anderen Studie zufolge hätten es 80 Prozent der Bundesbürger gerne etwas gemächlicher. Für Werner Tiki Küstenmacher, Chefredakteur von „simplify.
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Jeder Zweite fühlt sich ständig gehetzt

2006/10/17 15:05

Pressemeldung von:
simplify your life
Psychologie/Zeit
Jeder Zweite fühlt sich ständig gehetzt
Häufige Ursache: Falsches Zeitgefühl

Bonn — Nahezu jeder zweite Berufstätige in Deutschland fühlt sich ständig gehetzt. Bei einer Repräsentativumfrage der Bonner Beratungszeitschrift "simplify.de" wurde am häufigsten darüber geklagt, in immer kürzerer Zeit immer mehr leisten zu müssen (45 Prozent). Einer anderen Studie zufolge hätten es 80 Prozent der Bundesbürger gerne etwas gemächlicher.

Für Werner Tiki Küstenmacher, Chefredakteur von „simplify.de“, beweisen solche Zahlen,
dass die meisten Menschen „mit der offensichtlich knappsten Ressource unserer Gesellschaft nicht umzugehen wissen. Sie lassen sich passiv von der Zeit regieren und rennen ihr somit ewig hinterher. Das Ergebnis: permanenter Zeidruck.“ Ihm zu entfliehen, gelinge nur, wenn man seine innere Einstellung zur Zeit ändere und aktiv seine Zeiteinteilung selbst bestimme.

Dazu gehöre beispielsweise, die Uhr als den größten Zeit-Treiber aus dem Blickfeld zu verbannen. „Wer ständig auf die Uhr blickt, wird zwangsläufig vom Sekunden-zeiger gejagt. Nehmen Sie die Armbanduhr ab und lassen Sie sich von anderen an Termine erinnern“, rät Küstenmacher. Heilsam sei auch, sich nur am Viertelstunden-schlag einer Kirchturmuhr zu orientieren.

Ein gestörtes Zeitgefühl sei leicht festzustellen: Die Augen schließen, entspannen und sie nach gefühlten drei Minuten wieder öffnen. Sind erst weniger als zweieinhalb Minuten verstrichen, tickt man zu schnell. „Der Betroffene überschätzt die ihm zur Verfügung stehende Zeit und packt seinen Tag zu voll.“ Sind mehr als dreieinhalb Minuten vergangen, tickt die innere Uhr zu langsam. „Es besteht die Gefahr, sich als Opfer der ver-meintlich zu schnell verstreichende Zeit zu sehen und seine Möglichkeiten nicht zu nutzen.“



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.simplify.de
 

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