Ist alles sozial, was Arbeit schafft?
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Pressemeldung von:
MäzenaVerlag
Ein utopischer Roman zur aktuellen Sozialstaatsdebatte. Malika denkt über diese Frage nicht nach. Ihr Handeln wird vom täglichen Kampf ums Überleben bestimmt. Wird sie ihre persönlichen Rechte aufgeben, um sich eine Grundversorgung durch Arbeit zu sichern? Auch Klara, die mächtigste Frau in „Malthus’ Welt“, kennt auf diese Frage keine Antwort. Denn der Begriff „sozial“ in unserem Sinne ist ihr unbekannt. Ihre Handlungen richten sich rein an Produktivität und Gewinn für die Firma aus, da bildet auch der Produktionsfaktor Mensch keine Ausnahme. Das Zusammentreffen dieser Frauen
birgt für beide eine existenzielle Bedrohung…
Vilja Limbach denkt in ihrer Sozialfiktion global erkennbare Tendenzen konsequent zu Ende. Malthus’ Welt ist die Utopie einer Gesellschaft, die sich an den sozialökonomischen Grundsätzen von Thomas R. Malthus orientiert und auf dem Menschenbild unserer kapitalistischen Gesellschaft fußt. Dieser Roman beschäftigt sich mit Fragen, die die Grundlagen unserer Demokratie berühren: Welches gesellschaftliche Selbstverständnis verbirgt sich hinter Forderungen wie „Alles muss sich der Schaffung von Arbeitsplätzen unterordnen“ oder Slogans wie „Sozial ist, was Arbeit schafft“? Welches Menschenbild findet seinen Ausdruck in der Forderung nach Fußfesseln für Arbeitslose, nach Sanktionen für „Arbeitsunwillige“ oder in der weltweiten Zunahme von Zwangsarbeit? Wie stark sind Herrschaftsstrukturen verinnerlicht und bestimmen unser Handeln? Vilja Limbach, Malthus’ Welt, Roman ISBN 978-3-939650-02-7, Paperback, 389 Seiten, 22,95 € [D]/ 23,50 € [A], Erscheinungstermin: 25. März 2008
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