Israel nach Libanon-Bericht vor Machtkampf - Tel Aviv (dpa) - Zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und seiner Außenministerin Zipi Liwni droht ein offener Machtkampf. Nach der Vorlage des Untersuchungsberichts zu Fehlern der Führung im Libanon-Krieg warfen Mitarbeiter Olmerts der Außenministerin vor, sie betreibe den Sturz des Regierungschefs. Unterdessen forderte am Mittwoch im israelischen Rundfunk auch Avigdor Izchaki, ein führender Politiker in Olmerts Kadima-Partei, dessen Rücktritt. Ein Regierungschef benötige das Vertrauen der Öffentlichkeit, sagte er. Innerhalb der Kadima-Partei ist nach Medienberichten eine Mehrheit der Mitglieder für einen Rücktritt Olmerts.
Pressemitteilungen international in 15 Sprachen für 22 Länder kostenlos einstellen
Pressemitteilungen Kleinanzeigen

Israel nach Libanon-Bericht vor Machtkampf

2007/05/02 09:02

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Tel Aviv (dpa) - Zwischen dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und seiner Außenministerin Zipi Liwni droht ein offener Machtkampf. Nach der Vorlage des Untersuchungsberichts zu Fehlern der Führung im Libanon-Krieg warfen Mitarbeiter Olmerts der Außenministerin vor, sie betreibe den Sturz des Regierungschefs. Unterdessen forderte am Mittwoch im israelischen Rundfunk auch Avigdor Izchaki, ein führender Politiker in Olmerts Kadima-Partei, dessen Rücktritt. Ein Regierungschef benötige das Vertrauen der Öffentlichkeit, sagte er.

Innerhalb der Kadima-Partei ist nach
Israel nach Libanon-Bericht vor Machtkampf
Israels Außenministerin Liwni neben Regierungschef Olmert (Archivbild).
Medienberichten eine Mehrheit der Mitglieder für einen Rücktritt Olmerts. Nur wenige Kadima- Abgeordnete forderten aber bisher offen den Rücktritt des Regierungschefs. Nach außen steht die Partei noch zu ihm. Liwni gilt als eine mögliche Nachfolgerin Olmerts. Eine offizielle Untersuchungskommission hatte Olmert und seinen Verteidigungsminister Amir Perez für «schwere Fehler» im Libanon- Krieg verantwortlich gemacht. Olmert sagte, er sehe in den gegen ihn erhobenen Vorwürfen keinen Grund für einen Rücktritt. Er gestand zwar Fehler ein, betonte jedoch, er wolle diese beheben und im Amt bleiben.

Während des einmonatigen Krieges sind auf libanesischer Seite mehr als 1200 Menschen getötet worden, auf der israelischen rund 160 Zivilisten und Soldaten. Die Kampfhandlungen hatten am 12. Juli vergangenen Jahres nach der Entführung zweier israelischer Soldaten in den Libanon begonnen. Das Schicksal der beiden Männer ist bis heute ungeklärt.



Kontakt zum Autor des Artikels:
 

Kommentare




Kommentar schreiben
Überschrift Name
Ihr Kommentar (max. 400 Zeichen)
captchas

Bitte den oben stehenden Code eingeben.
Social Bookmarking
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Netvouz

zurück zur Kategorieseite: Medien / Medienpädagogik
Dieser Artikel wurde 1246 Mal gelesen


 
 

Presseartikel nach Autoren
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z