Iris Caren von Württemberg zeigt neue Arbeiten bei Bau-und Grund in Pforzheim
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Pressemeldung von:
Bert Breyttenbach
Einzelausstellung: Iris Caren von Württemberg bei der Pforzheimer Bau und Grund GmbH, Erbprinzenstr. 20, 75175 Pforzheim, in Kooperation mit der Asperger Gallery, von 19. April bis 31. Dezember 2008. Vor genau zwei Jahren war in Pforzheim eine umfassende Ausstellung mit feinsinnigen Zeichnungen, vitaler Malerei und lyrischen Bildfahnen von Iris Caren von Württemberg zu sehen, eingeläutet mit einer eindrucksvollen Lyrik-Kunst-Performance. Ein beachtlicher Besucherstrom sah damals die Ausstellungsschau der gebürtigen Pforzheimerin im VolksbankHaus. Mit neuen Arbeiten in Zeichnung, Malerei
und Dichtung wartet die mehrfachbegabte 44-jährige Künstlerin diesmal im Verwaltungsgebäude der Pforzheimer Bau und Grund GmbH auf, vermittelt und unterstützt von der Asperger Gallery, in deren Maulbronner Galerieräume sie vergangenes Jahr vorgestellt wurde.
Der bekannte Kunsthistoriker und Kunstkritiker Dr. Günter Baumann etikettierte in einer Besprechung anlässlich einer Schau bei der Stuttgarter Galerie Dorn die Kunst Iris Caren Herzogin von Württembergs mit dem Begriff „abstrakter Surrealismus“ und sieht ihre Bildzeichensprache bei den kleinformatigen Arbeiten im Bereich des Kalligrafischen angesiedelt, von der Linie geprägt. Er verweist auf „Ordnungsprinzipien, die den auffallenden Farberuptionen immer wieder Einhalt gebieten“. Dies trifft insbesondere auch auf die farbintensiven Leinwandarbeiten zu. „Zuweilen blitzt der Wille zur Form auf. Vegetative Elemente, wellenähnliche Strukturen, aufblühende Ornamentik oder auch mal eine tänzerisch sich gebärdende Gestalt, zeugen wiederum von den Lebensspuren, die zwar von der reinen Farbe unterdrückt zu werden scheinen aus der Linie jedoch heraus ihr Netzwerk weben“, so Baumann. Auch die Tradition des Informel (worauf v. a. der Ausstellungsmacher und Vernissageredner Prof. Helge Bathelt hinwies) findet durch die Kunst Iris Caren von Württembergs ihre Fortsetzung, was bereits auch in einer Gemeinschaftsausstellungsreihe mit dem etablierten deutschen Informellen Albert Fürst ab Herbst diesen Jahres in der Kommunalen Galerie Schlangenbad zu erkunden sein wird. Nicht zuletzt hat sich die mittlerweile in Esslingen lebende Künstlerin, seit 2000 verheiratet mit Christoph Herzog von Württemberg, schon seit ihrer Stuttgarter Studienzeit auch durch grenzüberschreitende Kunstaktionen und Performances mit Bildern, Musik und Gedichten innerhalb Ausstellungen und Kulturveranstaltungen in Deutschland und der Schweiz hervorgetan. Unter Anwesenheit der Künstlerin und zahlreicher Gäste führte die Kunsthistorikerin Regine M. Fischer in die Ausstellung bei der Pforzheimer Bau und Grund GmbH ein. Bert Breyttenbach
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