Hans-Joachim Zastrow erneut zum Vorsitzenden gewählt!
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Pressemeldung von:
Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Fachverband Bundespolizei
DPolG-Fachverband Bundespolizei wählt Hans-Joachim Zastrow erneut mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble gratuliert als einer der ersten! Die Delegierten der Bundespolizei aus dem gesamten Bundesgebiet bestätigten ihren bisherigen Vorsitzenden am späten Mittwoch Nachmittag erneut mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden des Fachverbandes Bundespolizei in der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). Der wiedergewählte Fachverbandvorsitzende, Hans-Joachim Zastrow (53) stammt aus Lübeck und wurde bei geheimer Wahl mit 95,5 Prozent der abgegebenen
Stimmen wiedergewählt.
Erstmalig wurde mit dem bisherigen Geschäftsführer, Heiko Teggatz (35), ein 1. Stellv. Vorsitzender für den DPolG Fachverband Bundespolizei gewählt. Zu weiteren Stellvertretern wurden die Bundespolizisten Thomas Rudlof (42), Frank Richter (45) und Manfred Freiwald (42) gewählt. Unmittelbar nach seiner Wahl traf der Fachverbandsvorsitzende zu einem Gespräch mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble im Bundesinnenministerium zusammen. In seiner Antrittsrede kritisierte Zastrow vor den rd. 150 Delegierten aus der Bundespolizei erneut Teile der neuen Struktur für die Bundespolizei. Zastrow erklärte: „Die Arbeit der Bundespolizeibeamtinnen und -beamten wird auch ab dem 1. März nicht leichter werden. Die Zuständigkeitsbereiche einzelner Bundespolizeiinspektionen vergrößern sich durch die Reduzierung dieser Dienststellen von derzeit 128 auf 67 deutlich. Dieses erschwert sowohl die Führungsarbeit, als auch den täglichen Kontroll- und Streifendienst erheblich. Weniger Dienststellen bedeuteten für die Bundespolizei weite Wege in die Einsatzräume und für die Bürgerinnen und Bürger fehlende Bundespolizei vor Ort. Ich befürchte das durch einen Mangel an Präsenz in der Fläche immer mehr Aufgaben indirekt an die Landespolizeien abgegeben werden.“ Der Fachverbandsvorsitzende bemängelt darüber hinaus, dass nicht ausreichend regionale Bundespolizeidirektionen eingerichtet wurden. Insbesondere im Raum Frankfurt/Oder und Halle hätte es nach Meinung der Polizeigewerkschaft weiterer Bundespolizeidirektionen bedurft. Die Bundespolizeidirektion Berlin sei nach Auffassung der Polizeigewerkschaft mit dem bisherigen Aufgabenspektrum in der Bundeshauptstadt völlig ausgelastet.
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