Gabriele Zimmer (DIE LINKE) wird Schirmfrau des CSD Stuttgart - Nach dem bereits heiß diskutierten Motto setzt der CSD Stuttgart 2008 auch in Sachen Schirmherrschaft auf ein Novum. Wurde mit „Ich glaube…“ ein echtes gesellschaftliches Tabu gebrochen, so erweitern die ehrenamtlichen Organisatoren mit der diesjährigen Schirmherrschaft den Parteienreigen der bisherigen Würdenträger. Das Amt der Schirmfrau oder des Schirmherrn zum CSD Stuttgart wird jährlich an eine andere politische Partei vergeben. Ausnahmen bilden Jahre in welchen Wahlen zum baden-württembergischen Landtag oder zum Deutschen Bundestag anstehen. Die Vergabe erfolgt dabei nach einem festen Rotationsprinzip in der Reihenfolge CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP.
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Gabriele Zimmer (DIE LINKE) wird Schirmfrau des CSD Stuttgart

2008/05/08 07:17

Pressemeldung von:
IG CSD Stuttgart e.V.
Nach dem bereits heiß diskutierten Motto setzt der CSD Stuttgart 2008 auch in Sachen Schirmherrschaft auf ein Novum. Wurde mit „Ich glaube…“ ein echtes gesellschaftliches Tabu gebrochen, so erweitern die ehrenamtlichen Organisatoren mit der diesjährigen Schirmherrschaft den Parteienreigen der bisherigen Würdenträger.

Das Amt der Schirmfrau oder des Schirmherrn zum CSD Stuttgart wird jährlich an eine andere politische Partei vergeben. Ausnahmen bilden Jahre in welchen Wahlen zum baden-württembergischen Landtag oder zum Deutschen Bundestag anstehen. Die Vergabe erfolgt
Gabriele Zimmer (DIE LINKE) wird Schirmfrau des CSD Stuttgart
Gabriele Zimmer (DIE LINKE) wird Schirmfrau des CSD Stuttgart 2008
dabei nach einem festen Rotationsprinzip in der Reihenfolge CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Im vergangenen Jahr war mit Cem Özdemir die grüne Fraktion am Zug.

2008 wird die politische Farbenlehre des CSD Stuttgart um einen dunkelroten Ton erweitert. Mit der Nominierung von Gabriele Zimmer, Mitglied des Europäischen Parlaments, übernimmt erstmals eine Politikerin aus den Reihen von DIE LINKE das ehrenvolle Amt.

Gabriele Zimmer engagiert sich im Europäischen Parlament als Vorsitzende der Delegation DIE LINKE innerhalb der Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL). „Sie ist damit eine ideale Fortsetzung der bisherigen Schirmfrauen- beziehungsweise Schirmherren-Runde“, wie Christoph Michl, Vorstand und Gesamtleiter des CSD Stuttgart, findet. „Nach einem Landesminister, einer Bundesjustizministerin und zum zweiten Mal einem Mitglied des Europäischen Parlaments, wird eines der Hauptanliegen des CSD Stuttgart, nämlich über den Tellerrand der eigenen Stadt, ja des eigenen Landes zu schauen, mehr als deutlich.“

Die Europaabgeordnete selbst sieht jedenfalls genügend Handlungsbedarf, um in Europa sowie in Deutschland, eine offene, tolerante und demokratische Gesellschaft zu fördern und zu verteidigen, in der jeder und jede ein selbst bestimmtes Leben in Würde führen kann. „Solange zum Beispiel Trauungen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren noch verweigert werden oder in Hinterzimmern stattfinden, sind wir noch weit davon entfernt, andere Lebensweisen als selbstverständlich zu akzeptieren. Ich bin schon jetzt auf die Veranstaltungen, die vielfältigen Begegnungen und die offenen, aber sehr intensiven Debatten beim CSD 2008 in Stuttgart gespannt', erklärte Gabi Zimmer bei einem ersten Treffen mit den Organisatoren.

„Wir freuen uns sehr, dass Gabriele Zimmer sich die Zeit nimmt auf allen wichtigen Veranstaltungen des CSD Stuttgart dabei zu sein und sich sehr intensiv mit den Belangen der homosexuellen Mitbürger/innen auseinandersetzt“, so Christoph Michl.

So wird Gabriele Zimmer beim offiziellen Rathaus-Empfang am Freitag, den 18. Juli 2008, der CSD Eröffnungsgala am Samstag, den 19. Juli 2008 in der Liederhalle sowie auf der politischen Abschlusskundgebung nach der Polit-Parade am Samstag, den 26. Juli 2008 auf dem Schlossplatz sprechen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.csd-stuttgart.de
 

Eine Unterstützerin der Diktatur als Schirmherrin (von Blauberg)
Eine SED-Politikerin, die die DDR-Diktatur aktiv unterstützt hat (Zimmer war seit 1981 in der SED aktiv) als Schrimherrin? Damit wird der Sache der Schwulen kein Dienst erwiesen. Man sollte alle Unterstützer totalitärer Systeme meiden. Ob Nazis oder Kommunisten, es sollten gleiche Standards gelten!


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