Frisches Fleisch vom Bauernhof sichert Qualität - Donnerstags herrscht großer Betrieb auf dem Schweinehof von Eberhard Hartelt im pfälzischen Göllheim (Donnersbergkreis): Einmal pro Woche verlädt der Bauer 13 schlachtreife Mastschweine auf den Tiertransporter, um sie zum Schlachten ins Fleischversorgungszentrum Mannheim (FVZ) zu bringen. Die Schweinemast von Eberhard Hartelt ist ein mittelständischer Betrieb, hier wird alles von Hand gemacht. Hier spürt man förmlich den Respekt vor dem Lebewesen, das zum Lebensmittel Schweinefleisch wird. „Wir sind eigentlich eine alternative Produktion und keine sogenannte Rein-Raus-Mast“, betont der Landwirt, der seinen Betrieb vom Vater übernommen hat. Der Bauernhof hat tatsächlich wenig Ähnlichkeit mit einem Fließbandbetrieb : Die Schweine werden auf Stroh gehalten und durften früher auch auf die grüne Wiese.
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Frisches Fleisch vom Bauernhof sichert Qualität

2007/07/26 17:54

Pressemeldung von:
Tower Media GmbH
Donnerstags herrscht großer Betrieb auf dem Schweinehof von Eberhard Hartelt im pfälzischen Göllheim (Donnersbergkreis): Einmal pro Woche verlädt der Bauer 13 schlachtreife Mastschweine auf den Tiertransporter, um sie zum Schlachten ins Fleischversorgungszentrum Mannheim (FVZ) zu bringen. Die Schweinemast von Eberhard Hartelt ist ein mittelständischer Betrieb, hier wird alles von Hand gemacht. Hier spürt man förmlich den Respekt vor dem Lebewesen, das zum Lebensmittel Schweinefleisch wird.

„Wir sind eigentlich eine alternative Produktion und keine sogenannte
Frisches Fleisch vom Bauernhof sichert Qualität
Der Pfälzer Landwirt Eberhard Hartelt bürgt für Qualität vom Bauernhof.
Rein-Raus-Mast“, betont der Landwirt, der seinen Betrieb vom Vater übernommen hat. Der Bauernhof hat tatsächlich wenig Ähnlichkeit mit einem Fließbandbetrieb : Die Schweine werden auf Stroh gehalten und durften früher auch auf die grüne Wiese.

Das Futter auf dem Hof von Eberhard Hartelt ist rein pflanzlich: Die rund 300 Mastschweine, 150 Ferkel und 40 Sauen werden mit Qualitätsweizen und Getreide aus eigenem Anbau gefüttert. Nur das beigemischte Sojaschrot wird zugekauft. „Die Futtermischung ist eine hochkomplexe Angelegenheit“, erklärt Hartelt. Denn der Futter-Mix stelle die Weichen für die spätere Fleischqualität, erklärt der Landwirt. Nach rund sieben Monaten und einem Gewicht von über 100 Kilogramm sind die Schweine schlachtreif.
In Göllheim ist die Fleischproduktion gläsern – von der Aufzucht der Ferkel bis zum Nahrungsmittel auf dem Teller des Verbrauchers. Hartelt ist auch Kreisvorsitzender des Bauern-und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V. Er ärgert sich deshalb über die „schwarzen Schafe“, die mit Fleischskandalen die ganze Branche in Verruf bringen und die Verbraucher verunsichern. Die Göllheimer Schweinemast bietet Höchststandards an Qualität und Frische des Fleisches und unterliegt ständigen Kontrollen. Die Kennzeichnung am Ohr der Tiere dient ebenfalls der Qualitätskontrolle. „Es lässt sich dadurch zurückverfolgen, woher das Fleisch stammt“, so Hartelt. Aufzucht, Pflege und genetische Voraussetzungen spielen eine entscheidende Rolle. „Das Fleisch unserer Schweine ist fest, rosarot und zeichnet ein hohes Wasserhaltevermögen und intramuskuläres Fett aus“, so Hartelt. Fleisch bester Güte also! Dosiert wird das Futter vor allem in den letzten Wochen der Mast – denn: „Heute wollen die Fleischverbraucher kein Fett mehr“, erklärt Hartelt.

Um die Tiere nicht zu sehr zu strapazieren, fährt Hartelt die Mastschweine am Tag vor der Schlachtung bereits ins nur 50 Kilometer entfernte Fleischversorgungszentrum nach Mannheim. „Stresshormone im Vorfeld des Schlachtens können sogar eine sehr gute Fleischqualität kaputtmachen“, erklärt der Bauer. „Wichtig ist, dass Zuchtauswahl, Fütterung, Haltung und Schlachtung deshalb eine Kette bilden“, so Hartelt. Aufregung vor der Schlachtung setzt Hormone und Milchsäure frei. Das Fleisch verliert so viele seiner wertvollen Eigenschaften...



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