Fahrradinbetriebnahme - Weder moderne Fahrräder noch PKW müssen heute vorsichtig eingefahren werden. Doch auf den ersten Kilometern mit dem neuen Fahrrad kann man einiges falsch machen. Der pressedienst-fahrrad fasst die wichtigsten Punkte zusammen. 1. Kein Fahrrad passt sofort.
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Fahrradinbetriebnahme

2008/04/02 10:39

Pressemeldung von:
pressedienst-fahhrrad
Weder moderne Fahrräder noch PKW müssen heute vorsichtig eingefahren werden. Doch auf den ersten Kilometern mit dem neuen Fahrrad kann man einiges falsch machen. Der pressedienst-fahrrad fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

1. Kein Fahrrad passt sofort. „Egal wie kostspielig das neue Rad war, vom Start weg passt kein Fahrrad perfekt zum Käufer“, berichtet Albert Herresthal vom Verbund selbstverwalteter Fahrradbetriebe (www.vsf.de) und empfiehlt: „Direkt nach dem Kauf sollte man vor dem Geschäft einige Runden drehen und den Techniker dann gegebenenfalls bitten, noch
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Justagen vorzunehmen.“ Thomas Stagat vom Lenkerspezialisten Humpert ergänzt: „Sattel- und Lenkerpositon beeinflussen sich gegenseitig. Verstellt man beispielsweise den Sattel, so muss oft auch die Lenkerstellung leicht angepasst werden“.

2. Neues Rad, guter Vorsatz: Helm tragen. Die Zeit, die der Mechaniker für kleine Korrekturen benötigt, kann man dazu nutzen, sich einen neuen Fahrradhelm anpassen zu lassen. „Der Kauf eines neuen Rades ist ein guter Anlass, endlich mit dem Helmtragen zu beginnen“, findet Thorsten Mendel von Abus (www.abus.de) und erklärt: „Ein Fahrradhelm sollte nach drei bis fünf Jahren ausgetauscht werden, nach einem Sturz sollte er generell ersetzt werden.“

3. Selbstkontrolle. Auch wenn man sich auf eine fachkundige Montage verlassen können sollte, empfiehlt es sich, bei einem neuen Rad sicherheitsrelevante Punkte selbst zu checken. „Schnellspanner müssen fest schließen, der Lenker darf sich nicht verdrehen lassen, ebenso wenig der Sattel“, mahnt Mario Moeschler vom Fahrradhersteller Winora (www.winora.de). „Besonders wenn im Beisein des Kunden noch schnell Änderungen vorgenommen werden, können sich Montagefehler einschleichen.“ Entsprechend vorsichtig sollten die ersten (Kilo-) Meter angegangen werden, nachdem man zuvor die Bedienungsanleitung intensiv studiert hat.

4. Will geübt sein: Schalten und Stoppen. „Kettenschaltungen sollte man einmal im Stand mit angehobenem Hinterrad durchschalten, bevor man losfährt. Vor allem ist darauf zu achten, dass das Schaltwerk auf dem größten Ritzel nicht in die Speichen kommt“, warnt Dirk Belling vom Komponentenhersteller Sram. Auch die Funktion der neuen Bremsen will vorsichtig geübt sein. „Viele Leute haben noch nie eine aktuelle Scheiben- oder Felgenbremse bedient. Mit der Handkraft, die sie auf ihrem alten Rad benötigen, würden sie sofort einen Überschlag produzieren“, weiß Belling.



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