Fahrrad & Ergonomie: Alles Einstellungssache?! - Nur wer optimal auf einem Rad sitzt, kann ein Höchstmaß an Fahrspaß haben und Leistung bringen. Dies gilt für den Komfort-orientierten Tourenfahrer ebenso wie für Radsportler, die vor allem auf Geschwindigkeit Wert legen. Die Vorteile, die sich aus einer individuell optimalen Sitzposition ergeben, kommen umso stärker zum Tragen, je öfter und länger man im Sattel sitzt und je stärker Faktoren wie Effizienz, Kraftübertragung oder Aerodynamik eine Rolle spielen“, erklärte Ergonomie-Spezialist Frank Stefan Kimmel vom Radhersteller Serotta (www.serotta.de) auf dem Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst­fahrrad.
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Fahrrad & Ergonomie: Alles Einstellungssache?!

2008/02/28 09:04

Pressemeldung von:
pressedienst-fahhrrad
Nur wer optimal auf einem Rad sitzt, kann ein Höchstmaß an Fahrspaß haben und Leistung bringen. Dies gilt für den Komfort-orientierten Tourenfahrer ebenso wie für Radsportler, die vor allem auf Geschwindigkeit Wert legen.

Die Vorteile, die sich aus einer individuell optimalen Sitzposition ergeben, kommen umso stärker zum Tragen, je öfter und länger man im Sattel sitzt und je stärker Faktoren wie Effizienz, Kraftübertragung oder Aerodynamik eine Rolle spielen“, erklärte Ergonomie-Spezialist Frank Stefan Kimmel vom Radhersteller Serotta (www.serotta.de) auf dem
Fahrrad & Ergonomie: Alles Einstellungssache?!
Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst­fahrrad. Die praktische Umsetzung in eine richtige Sitzhaltung sieht allerdings je nach Fahrradgattung komplett verschieden aus.
Radfahren ist nicht trivial! Fast jeder Radfahrer ist bei der Bestimmung der geeigneten Sitzposition überfordert. Hier können Daumenregeln und grobe Richtlinien als erste Schritte helfen. Soll die Fortbewegung allerdings auch möglichst effizient erfolgen, greifen Allgemeinplätze wie „möglichst aufrecht“ oder „so, dass man noch mit den Füßen auf den Boden kommt“ zu kurz. Für Radhändler ist es alles andere als eine triviale Aufgabe, die richtige Sitzposition für ihren Kunden zu finden.

Falsche Vorbilder Unwissenheit, Nachlässigkeit, Vorurteile und langjährig eingeschliffene Gewohnheiten sorgen dafür, dass die Fahrfreude teilweise erheblich eingeschränkt ist. Taube Hände, Sitzbeschwerden und verspannter Nacken sind die Zeugen einer falschen Sitzposition und werden von vielen Radlern klaglos hingenommen. Gerade im Bereich des sportlichen Radfahrens orientiert sich die Fahrradbranche zu weiten Teilen an den falschen Vorbildern des Hochleistungssports. Langsam sickert diese Erkenntnis auch in der Fahrradbranche durch: „Wir setzen inzwischen verstärkt auf Komfort-Geometrien“, erklärt Stefan Scheitz vom Rennradhersteller Felt (www.felt.de). „Die Modelle unserer Z-Serie mit kürzerem Oberrohr und längerem Steuerrohr werden inzwischen auch von Radprofis angenommen.“



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