Evidenzbasierte Medizin ist ein Auslaufmodell und dient nicht dem Verbraucherschutz - Dass es weiterhin wichtig ist, deutsche Gesundheitspolitiker und EU-Parlamentarier mit Informationen zur Naturheilkunde - im Europäischen Rahmen offziell Complementary Alternative Medicine, kurz CAM, genannt - zu versorgen, das hat das 2. ANME-Symposium in Frankfurt aufgezeigt. Erst vor wenigen Monaten war der Versuch des European Forum of Complementary and Alternative Medicine (EFCAM), die Naturmedizin zu einem festen Bestandteil in einem Programm zur öffentlichen Gesundheit („Public Health“) in der EU zu machen, wegen radikaler Budgetkürzungen in Höhe von rund 60 Prozent des europäischen Gesundheitshaushalts durch die EU-Kommission gescheitert - trotz parlamentarischer Unterstützung.
Unter dem Motto „Naturmedizin im vereinten Europa - quo vadis?“ hatte die Association of Natural Medicine in Europe (ANME) namhafte Repräsentanten der nationalen wie europäischen Naturheilkunde aus Forschung, Industrie und Praxis in der mainmetropole zusammengebracht. Finanziell unterstützt wurde das Symposium von der European Public Health Alliance (EPHA), die finanzielle Mittel der EU-Kommission im Rahmen ihres Projektes zum Aufbau einer europäischen Gemeinschaft im Bereich Öffentliche Gesundheit (Public Health) bereitstellte.
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