Eisen - Wichtiges Spurenelement für Säuglinge und Kleinkinder - Frankfurt, September 2007 - Ab dem zweiten Lebenshalbjahr steigt der Eisenbedarf des Kindes an – aus mehreren Gründen: Zum einen ist der Eisenvorrat, der bereits während der Schwangerschaft hauptsächlich in der Leber des Ungeborenen angelegt wurde, nach vier bis sechs Lebensmonaten aufgebraucht.
Zum anderen benötigt das Kind aufgrund seines raschen Wachstums besonders in dieser Zeit vermehrt Eisen für die Blutbildung, den Muskelaufbau und das Gehirn. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) Dortmund beobachtet einen rückläufigen Trend bei der Eisenversorgung von Säuglingen und Kleinkindern. Aus medizinischen Untersuchungen gibt es Hinweise, dass bei 15 bis 20 Prozent der Kinder in Deutschland Eisen am unteren Grenzwert oder darunter liegt. Die Folgen können Blutarmut und Störungen in der körperlichen und geistigen Entwicklung sein.