Einer von hundert Elfjährigen nutzt Doping zum Sport - Saint-Max (dpa) - Einer von hundert Elfjährigen gibt zu, Dopingmittel zu nehmen, um seine Sportleistungen zu verbessern. Das berichten französische Forscher im Fachblatt «British Journal of Sports Medicine» (online veröffentlicht) nach einer Umfrage in ihrem Land. Im Alter von 15 Jahren steige der Anteil auf drei Prozent. Außerdem nähmen die Jugendlichen die Mittel dann regelmäßiger: Während knapp zwei Drittel der elfjährigen Doper seltener als einmal pro Monat verbotene Mittel einnahmen, tat es derselbe Anteil der 15- jährigen Doper mindestens einmal in der Woche. Für eine erste Untersuchung im Jahr 2001 hatten die Forscher um Patrick Laure 3500 Elfjährige aus Frankreich befragt.
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Einer von hundert Elfjährigen nutzt Doping zum Sport

2007/06/20 10:25

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Saint-Max (dpa) - Einer von hundert Elfjährigen gibt zu, Dopingmittel zu nehmen, um seine Sportleistungen zu verbessern. Das berichten französische Forscher im Fachblatt «British Journal of Sports Medicine» (online veröffentlicht) nach einer Umfrage in ihrem Land. Im Alter von 15 Jahren steige der Anteil auf drei Prozent. Außerdem nähmen die Jugendlichen die Mittel dann regelmäßiger: Während knapp zwei Drittel der elfjährigen Doper seltener als einmal pro Monat verbotene Mittel einnahmen, tat es derselbe Anteil der 15- jährigen Doper mindestens einmal in der Woche.

Für eine erste Untersuchung im Jahr 2001 hatten die Forscher um Patrick Laure 3500 Elfjährige aus Frankreich befragt. Sie sollten unter anderem angeben, ob sie Dopingmittel benutzt hatten, die zwar als Medikamente zugelassen sind aber von der Welt-Anti-Doping-Agentur als Doping verboten wurden. Nun veröffentlichten die Wissenschaftler eine zweite Befragung derselben Jungendlichen vier Jahre darauf. Jungen greifen demnach häufiger zu Dopingmitteln als Mädchen. Gefährdet seien besonders junge Sportler mit niedrigem Selbstwertgefühl und ängstliche Kinder. Außerdem sei der Missbrauch umso höher, je mehr Stunden pro Woche die Jungendlichen trainierten. Knapp die Hälfte der Doper gab an, durch das Doping mindestens einen Sportwettbewerb gewonnen zu haben.



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