Eifelpark Gondorf: Bärin an Narkosepfeilen verstorben - Am Donnerstagabend hatte es in der Gegend um Gondorf ein schweres Unwetter gegeben, bei dem ein Baum in das Gehege von Eifelpark Bärin Liesa stürzte und so eine Brücke in die Freiheit baute. Dem Ruf nach Draußen konnte die Bärin nicht widerstehen. Die 18jährige Liesa, 165Kilo schwer, kletterte behände über die Äste, dann über den Baumstamm in die Freiheit. „Bären können sehr gut klettern“, erklärt Parkbesitzer Bernd Capellen. Eine ganze Stunde lang genoss Liesa die Eindrücke der Außenwelt bis ein Lokführer den streunenden Bären nahe der Gleise sichtete und umgehend die Polizei alarmierte.
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Eifelpark Gondorf: Bärin an Narkosepfeilen verstorben

2007/06/04 11:06

Pressemeldung von:
DCRS
Am Donnerstagabend hatte es in der Gegend um Gondorf ein schweres Unwetter gegeben, bei dem ein Baum in das Gehege von Eifelpark Bärin Liesa stürzte und so eine Brücke in die Freiheit baute. Dem Ruf nach Draußen konnte die Bärin nicht widerstehen. Die 18jährige Liesa, 165Kilo schwer, kletterte behände über die Äste, dann über den Baumstamm in die Freiheit. „Bären können sehr gut klettern“, erklärt Parkbesitzer Bernd Capellen. Eine ganze Stunde lang genoss Liesa die Eindrücke der Außenwelt bis ein Lokführer den streunenden Bären nahe der Gleise sichtete und umgehend die
Eifelpark Gondorf: Bärin an Narkosepfeilen verstorben
Polizei alarmierte. Die Polizei informierte den Parkbesitzer, der mit Tierpflegern der Ausreißerin zu Laibe rückte. Sie wurde mit drei Betäubungspfeilen in einen Tiefschlaf versetzt, auf einen Hublader gehieft und in den Park zurück transportiert.

Doch Liesa wachte nicht mehr auf. Sie ist tot. Entweder hat die 18jährige, 2,10 Meter große Bärin das Betäubungsmittel nicht vertragen oder den Stress. Vielleicht auch beides. Parkleiter Hans Burgstaller ist traurig. Fast zwei Jahrzehnte lang hat er Liesa gehegt und gepflegt. Der Parkbesitzer erklärt sich den Tod der alten Bärin folgendermaßen: „Wir gehen davon aus, dass sich die alte Braunbärin bei der Kletteraktion völlig verausgabt hat“, so Capellen. „Die Geräusche des vorbeifahrenden Zuges haben das Tier zusätzlich in Angst versetzte, weshalb der Kreislauf die Betäubung nicht überstanden hat.“ Der Park hat schon eine Idee, wie er den leeren Platz von Liesa wieder füllen will.



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