EU: Serbien sollte auf Europa-Kurs zu bleiben - BRÜSSEL (Dow Jones)--Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft hat die Wahl des stellvertretenden Vorsitzenden der Serbischen Radikalen Partei, Tomislav Nikolic, zum Präsidenten des serbischen Parlaments "mit Besorgnis" zur Kenntnis genommen. "Die Politik der Serbischen Radikalen Partei war bislang deutlich gegen eine Annäherung Serbiens an die Europäische Union gerichtet", heißt es weiter in einer Mitteilung vom Mittwoch. Darin wird an alle reformorientierten Parteien in Belgrad appelliert, die verfassungsmäßige Frist bis zum 15. Mai zu nutzen, "um eine mehrheitsfähige, demokratische Regierung zu bilden, die die europäische Ausrichtung der serbischen Politik erneuert". Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hat die Wahl von Nikolic als "großes Problem" bezeichnet.
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