EU sieht alle Fragen zu Polens Fleischverarbeitung beantwortet - BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission glaubt, alle Fragen der russischen Behörden zur Lebensmittelverarbeitung in Polen beantwortet zu haben. Ein Schreiben mit ausführlichen Antworten sei nach Moskau geschickt worden, sagte der Sprecher von EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou am Freitag. Nach Ansicht der Kommission sollten die russischen Behörden jetzt in der Lage sein, das Importverbot für Fleischprodukte aus Polen rasch aufzuheben, fügte er hinzu. Russische Inspektoren hatten Anfang März die Fleisch- und Geflügelverarbeitung in Polen begutachtet und danach einige Mängel moniert. Die Kommission hatte die Beanstandungen bereits direkt im Anschluss an die Inspektionsreise als "nicht gravierend" eingestuft.
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EU sieht alle Fragen zu Polens Fleischverarbeitung beantwortet

2007/03/30 15:12

Pressemeldung von:
Dow Jones Newswires
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission glaubt, alle Fragen der russischen Behörden zur Lebensmittelverarbeitung in Polen beantwortet zu haben. Ein Schreiben mit ausführlichen Antworten sei nach Moskau geschickt worden, sagte der Sprecher von EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou am Freitag. Nach Ansicht der Kommission sollten die russischen Behörden jetzt in der Lage sein, das Importverbot für Fleischprodukte aus Polen rasch aufzuheben, fügte er hinzu.

Russische Inspektoren hatten Anfang März die Fleisch- und Geflügelverarbeitung in Polen begutachtet und
danach einige Mängel moniert. Die Kommission hatte die Beanstandungen bereits direkt im Anschluss an die Inspektionsreise als "nicht gravierend" eingestuft. Fleischlieferungen aus Polen werden von Moskau seit Ende 2005 wegen hygienischer Bedenken blockiert. Der Konflikt verhindert den Start der Verhandlungen über ein neues Partnerschafts- und Kooperationsabkommen der EU mit Russland. Warschau will der Kommission das notwendige Mandat dafür erst geben, wenn der bilaterale Streit gelöst ist.

Kyprianous Sprecher sagte, die Kommission sei jederzeit bereit, weitere technische Fragen Russlands zu beantworten. Außerdem wolle sich Kyprianou Mitte April mit dem russischen Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew treffen. Das genaue Datum und der Ort stünden noch nicht fest. Keine weiteren Handelsprobleme scheint es durch die Forderung Moskaus zu geben, bis zum 31. März darüber informiert zu werden, wie die EU-Staaten Rückstände zum Beispiel von Tiermedizin in Fleisch oder Pflanzenschutzmitteln in Früchten kontrolliert haben und das in Zukunft tun werden. Die Kommission habe inzwischen die entsprechenden Pläne aus allen 27 Mitgliedstaaten erhalten und werde sie wie gewünscht nach Moskau weiterleiten, sagte Kyprianous Sprecher.

DJG/frh/apo



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