EU sieht Fleischexporte nach Russland nicht in Gefahr - BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission rechnet nicht damit, dass Fleischlieferungen aus den Mitgliedstaaten nach Russland im April durch die Regierung in Moskau beschränkt werden. Man werde Moskau, wie gewünscht, "Ende der Woche" die Pläne der EU-Staaten für Rückstandskontrollen übermitteln, sagte Philip Tod, der Sprecher von Gesundheitskommissar Markos Kyprianou, am Donnerstag zu Dow Jones Newswires. Die russischen Behörden hätten die Pläne bis 31. März angefordert. Bis zum gleichen Termin müssten die russischen Pläne und die nationalen Pläne der EU-Staaten bei der Kommission vorliegen, fügte der Sprecher hinzu.
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EU sieht Fleischexporte nach Russland nicht in Gefahr

2007/03/29 17:37

Pressemeldung von:
Dow Jones Newswires
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission rechnet nicht damit, dass Fleischlieferungen aus den Mitgliedstaaten nach Russland im April durch die Regierung in Moskau beschränkt werden. Man werde Moskau, wie gewünscht, "Ende der Woche" die Pläne der EU-Staaten für Rückstandskontrollen übermitteln, sagte Philip Tod, der Sprecher von Gesundheitskommissar Markos Kyprianou, am Donnerstag zu Dow Jones Newswires. Die russischen Behörden hätten die Pläne bis 31. März angefordert. Bis zum gleichen Termin müssten die russischen Pläne und die nationalen Pläne der EU-Staaten bei der
Kommission vorliegen, fügte der Sprecher hinzu. Er wollte nicht sagen, wie viele bereits in Brüssel eingegangen sind.

Moskau habe nie damit gedroht, Fleischimporte aus allen EU-Staaten zu stoppen, wenn es die Pläne nicht erhalte, widersprach Tod anders lautenden Medienberichten. Die russischen Behörden hätten lediglich gesagt, dass es Beschränkungen für solche Staaten geben könne, die ihre Kontrollpläne nicht vorlegten. In den Plänen, die in der EU bereits seit längerem existierten, werde aufgelistet, welche Rückstände beispielsweise von Tiermedizin oder Pflanzenschutzmitteln im Vorjahr in Fleisch oder Früchten gefunden worden seien. Außerdem werde beschrieben, wie die Rückstandskontrollen im kommenden Jahr ablaufen sollten, sagte Tod.

Bisher habe Moskau die Pläne der EU-Staaten nie angefordert. Da die Russen ihrerseits ihre Pläne in Brüssel vorlegen müssten, verlangten sie jetzt lediglich das gleiche von den Europäern. "Es gibt keinen Grund zur Besorgnis", sagte Tod.

DJG/frh/apo



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