ETA droht mit neuem Terror - Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zu den Todesschüssen auf zwei spanische Polizisten vor zwei Wochen in Südfrankreich bekannt und mit weiterem Terror gedroht. Die spanischen Sicherheitskräfte seien «an jedem Ort» das bevorzugte Ziel künftiger Anschläge. Das kündigte die ETA in einer Erklärung an, die am Samstag in den baskischen Zeitungen «Gara» und «Berria» erschien. Die Organisation droht somit auch mit neuen Attentaten auf spanische Fahnder in Frankreich. Dort sind rund 200 Beamte der spanischen Polizei, der Guardia Civil sowie des Geheimdienstes CNI im Kampf gegen die ETA dauerhaft im Einsatz.
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ETA droht mit neuem Terror

2007/12/15 19:07

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zu den Todesschüssen auf zwei spanische Polizisten vor zwei Wochen in Südfrankreich bekannt und mit weiterem Terror gedroht. Die spanischen Sicherheitskräfte seien «an jedem Ort» das bevorzugte Ziel künftiger Anschläge. Das kündigte die ETA in einer Erklärung an, die am Samstag in den baskischen Zeitungen «Gara» und «Berria» erschien. Die Organisation droht somit auch mit neuen Attentaten auf spanische Fahnder in Frankreich. Dort sind rund 200 Beamte der spanischen Polizei, der Guardia Civil sowie des Geheimdienstes CNI im Kampf
ETA droht mit neuem Terror
Logo der ETA
gegen die ETA dauerhaft im Einsatz.

Den Mord an den beiden Beamten bezeichnete die Organisation als «Hinrichtung». Sie sei die Antwort auf die Verfolgung ihrer Militanten durch die spanische Polizei gewesen. Die ETA bekannte sich zudem zu vier weiteren Attentate in den vergangenen Monaten. Bei dem Anschlag vor zwei Wochen in Capbreton hatten die Terroristen das Feuer auf zwei unbewaffnete Zivilfahnder der Guardia Civil eröffnet, denen sie zuvor zufällig in einer Cafeteria begegnet waren. Einer der Beamten war sofort tot, der andere starb wenige Tage später in einem Krankenhaus. Es war das erste ETA-Attentat auf spanische Polizisten in Frankreich seit mehr als 30 Jahren.

Vier Tage nach dem Anschlag hatte die französische Polizei zwei mutmaßliche ETA-Mitglieder festgenommen, darunter Saioa Sánchez Iturregui. Die 26-Jährige war eine der meistgesuchten Terroristinnen der Organisation. Sie und ihr Partner stehen im dringenden Verdacht, an dem Attentat beteiligt gewesen zu sein. Die Fahndung nach einem dritten Täter blieb bislang ohne Erfolg.



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