Drogenaufklärungsvortrag begeistert Jugendliche
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Pressemeldung von:
Frank Busch
Michael Nielsen von der Organisation „Für ein drogenfreies Schweden“ hielt vor wenigen Wochen vor nahezu 30 Teilnehmern eines seiner erfolgreichen Drogenaufklärungsvorträge in der Scientology Kirche in Hamburg. Sein Ansatzpunkt : Aufklärung über die schädlichen Auswirkungen von Drogen um insbesondere Jugendliche mit den lebensnotwendigen Informationen über Drogen zu versorgen, so dass sie selber eine Entscheidung treffen können Nein zu Drogen zu sagen.
Den Erfolg dieser Art des Vortrages beschrieb eine Zuhörerin wie folgt : „Ich wußte schon vor diesem Vortrag, dass
es Drogen gibt und auch, dass sie schlecht für den Körper und den Geist sind. Aber was ich nicht wußte war, warum das so ist. Dieses herauszufinden und so leicht und witzig vorgeführt zu bekommen, war wirklich cool. Jetzt habe ich richtiges Verstehen darüber.“
Vor ca 13 Jahren gründete Michael Nielsen die gemeinnützige Organisation „Für ein drogenfreies Schweden“. Er hat in diesem Zeitraum nahezu 5000 Vorträge vor Jugendlichen gehalten und durch seine Aktivität hat er mit dazu beigetragen, dass der Drogenkonsum unter den Jugendlichen von Schweden zu den niedrigsten in ganz Europa gehört. Die Drogensituation in Deutschland hingegen ist weiterhin angespannt. Der Drogen und Suchtbericht der Bundesregierung für das Jahr 2008 vermerkt, dass bis zu 1,5 Millionen Menschen in Deutschland abhängig sind von Medikamenten und 200 000 Menschen nehmen Opiate, Kokain, Amphetamine oder Halluzinogene. Besorgniserregend ist die Zahl von etwas 600 000 vorwiegend jungen Erwachsenen die kiffen. Viele von ihnen kiffen, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Bätzig, mehrmals täglich und vernachlässigen die Schule. Der amerikanische Zellforscher und Spezialist für die Auswirkungen von Drogen auf Zell-strukturen Akio Morishima stellte zu Marihuana folgendes fest : „Ich kann es folgendermaßen zusammenfassen : In den 20 Jahren, in denen ich menschliche Zellen untersucht habe, habe ich niemals irgendeine Droge erlebt, einschließlich Heroin, die ähnlich schlimme DNS-Schäden hervorgerufen hat wie Marihuana.“ Cannabis gehört zu den wenigen Drogen, die bereits bei üblicher Dosierung abnorme Zellteilungen und schwerste Erbgutschädigungen bewirken können. Die folgenschwerste Eigenschaft von Cannabis ist die, dass sein Hauptwirkstoff THC und über 80 weitere so genannte Cannabinoide nicht wasserlöslich sind, sondern nur fettlöslich. Diese Stoffe, die nur in der Cannabispflanze vorkommen, lösen sich weder in Wasser noch in Blut noch in Urin auf. Dieses bedeutet, dass sie sich im Körper ablagern, und zwar vorwiegend in den fetthaltigen Organen wie im Gehirn und in den Geschlechtsdrüsen, des Weiteren in der Milz, in der Lunge und in der Leber. Cannabinoide verbleiben also in den fetthaltigen Teilen jeder Zelle des Körpers.
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