Drogenaufklärung am Orleansplatz - Erst im letzten Monat gab es wieder eine Kundgebung zum Thema Drogenprävention. Unter den Kastanienbäumen am Orleansplatz (München). Veranstalter war die weltweit tätige Drogenpräventions- und Selbsthilfegruppe NARCONON, die ohne den Einsatz von Ersatzdrogen und mit einer Erfolgsquote von etwa 70% arbeitet - weit mehr, als vergleichbare Gruppen erreichen. Schon 1966 hat William Benitez, inspiriert durch das Werk „Die Grundlagen des Denkens“, von L. Ron Hubbard, das NARCONON Programm ins Leben gerufen.
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Drogenaufklärung am Orleansplatz

2007/06/11 09:41

Pressemeldung von:
Helga Weiß-Leidl
Erst im letzten Monat gab es wieder eine Kundgebung zum Thema Drogenprävention. Unter den Kastanienbäumen am Orleansplatz (München). Veranstalter war die weltweit tätige Drogenpräventions- und Selbsthilfegruppe NARCONON, die ohne den Einsatz von Ersatzdrogen und mit einer Erfolgsquote von etwa 70% arbeitet - weit mehr, als vergleichbare Gruppen erreichen. Schon 1966 hat William Benitez, inspiriert durch das Werk „Die Grundlagen des Denkens“, von L. Ron Hubbard, das NARCONON Programm ins Leben gerufen.

Die Gegend um den Orleansplatz ist seit geraumer Zeit "Junky-Viertel"
Drogenaufklärung am Orleansplatz
bekannt. Laut Statistikberichten gab es hier in einem Zeitraum von 3 Jahren 7 Drogentote. In diesem Jahr zum Glück noch keinen. Ein Vater erzählt, daß er schon den Notarzt holen mußte, weil ein Abhängiger sich direkt im Wohnviertel gespritzt hatte. Er sei buchstäblich in letzer Minute gerettet worden. Etwas 50 bis 60 Drogenabhängige ziehen hier um die Häuser, vom Orleansplatz über den Pariser Platz bis zum Weißenburger Platz. Deshalb ist die Gegend auch nicht mehr ganz das idyllische Künstlerviertel von einst, meinen viele. Dank Kameraüberwachung und der Polizei, die hier immer präsent ist und gute Arbeit leistet und weil die Parkbänke entfernt wurden, habe sich die Lage schon sehr gebessert - sagen viele Anwohner und Geschäftsleute.

Zahlreiche Besucher kommen zum Stand, um Infoblätter oder Informationen zu bekommen oder einfach nur, um ihr Herz auszuschütten, über die Situation. "Marihuana scheint am Anfang ein harmloser Freund und Seelentröster zu sein, ist aber gerade deshalb eine gefährliche Einstiegsdroge, die die Zerstörung ganzer Generationen betreibt", erklärt eine der beiden netten jungen Studentinennen, die fundierte Informationen über ein Mikrophon vortragen. Viele bleiben stehen und bekunden, daß sie es gut finden, daß zusätzlich zu vielen anderan Maßnahmen noch etwas getan wird. Um wirklich nachhaltig etwas zu verändern und auch den Süchtigen zu helfen, damit diese nicht nur in andere Stadteile ziehen, ist aber noch viel Arbeit nötig. Schön ist, daß trotz aller Umstände der Großteil der Anwohner und Geschäftsleute bereit ist zu helfen, um die Situation zu verbessern. Die nächste Kundgebung wird voraussichtlich im Juni 2007 stattfinden.


(Ehrenamtlicher Helfer von NARCONON Bayern - HWL)



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.narconon-bayern.de
 

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