Drei Injektionen gegen Krebs
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Pressemeldung von:
Frauenportal.net
Krebs haben immer nur andere? Jährlich erkranken rund 500.000 Frauen weltweit an
Gebärmutterhalskrebs, allein in Deutschland sind es etwa 7.000 Frauen. Gebärmutterkrebs zählt zu den gefährlichsten Frauenkrankheiten und wird vom sexuell übertragbaren humanen Papillomavirus (HPV) verursacht. 70% der Menschen stecken sich irgendwann mit diesem Virus an, wobei Männer davon meist nichts bemerken. Für die HPV-Übertragung reicht schon der Kontakt mit der Schleimhaut oder eine Berührung mit kleinen Verletzungen auf der Haut. Neben Kondomen kann eine neue Impfung
die Infektion jetzt verhindern: Bei der HPV-Impfung werden innerhalb eines halben Jahres 3 Injektionen mit dem Impfstoff Gardasil verabreicht, welche das Risiko einer HPV-Infektion erheblich reduzieren. Im Rahmen einer Studie der Universität von Seattle wurden mehr als 12.000 Frauen mit dem Impfstoff geimpft. Keine von ihnen erkrankte. Vorbote des Gebärmutterkrebses sind Zellveränderungen am Muttermund, wovon rund 200.000 Frauen betroffen sind. Auch diesen Zellveränderungen beugt die neue Schutzimpfung vor.
Wirksam ist sie aber nur unter der Voraussetzung, dass die Frauen die HPV-Viren noch nicht im Körper tragen. Im Idealfall sollte die Impfung also vor dem ersten sexuellen Verkehr stattfinden. Die Kosten dieser rund 500 Euro teuren Impfung übernehmen die Krankenkassen für Mädchen und junge Frauen vom elften bis zum vollendeten 18.Lebensjahr. Die Krankheit Gebärmutterhalskrebs ist gefährlich, kann jedoch durch die neue Impfung deutlich um 70% reduziert werden.
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