"Die Würde" Roman von Maxi Hill - Vor dem Hintergrund realer gesellschaftlicher Ereignisse der Jahre 1989 bis 1991 im heutigen Brandenburg, verknüpft die ambitionierte Autorin in ihrem Roman Schicksale von Menschen in gesellschaftlichen Randgruppen und treibt sie zum bitteren Ende. Ein Ende, das in unserer neoliberalen Gesellschaft mit rechtsextremistischem Terrain und akutem Pflegenotstand leider keine Ausnahme ist. Nicht von ungefähr ist das Leben des jungen Schwarzafrikaners Amadou mit dem der pflegebedürftigen Deutschen Irma verwoben. So, wie Irmas Würde weit hinter dem Geld rangiert, so sieht es für Amadous Würde- wie die Farbe seiner Haut - dunkel aus im weißen Land.
Er war ausgewandert in die DDR, um ein besseres Leben zu führen, ohne Krieg, ohne das ganze Elend um ihn herum.