Die langjährige Tradition der ostdeutschen Automobilindustrie hat Zukunft - Zulieferer in den neuen Bundesländern rüsten sich für die Herausforderungen. Im Jahr 2006 waren in Ostdeutschland rund 150.000 Menschen in der Automobilbranche tätig – im Vergleich zu 1995 hat sich die Zahl in den vergangenen elf Jahren somit mehr als verdoppelt. Diese positive Entwicklung kann jedoch nur dann fortgesetzt werden, wenn sich neben den Zulieferunternehmen, die OEMs (Original Equipment Manufacturers), Forschungseinrichtungen, Zulieferinitiativen und Verbände in Ostdeutschland aktiv engagieren. Laut Dietmar Bacher, Geschäftsführer der Automotive Cluster Ostdeutschland GmbH (ACOD), stellen die neuen Bundesländer vor allem einen Standort der automobilen Produktion dar, während die Forschung und Entwicklung (F&E) überwiegend in den großen Forschungszentren der westdeutschen Konzernzentralen stattfindet.
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Die langjährige Tradition der ostdeutschen Automobilindustrie hat Zukunft

2008/04/01 12:29

Pressemeldung von:
Automotive Cluster Ostdeutschland
Zulieferer in den neuen Bundesländern rüsten sich für die Herausforderungen. Im Jahr 2006 waren in Ostdeutschland rund 150.000 Menschen in der Automobilbranche tätig – im Vergleich zu 1995 hat sich die Zahl in den vergangenen elf Jahren somit mehr als verdoppelt. Diese positive Entwicklung kann jedoch nur dann fortgesetzt werden, wenn sich neben den Zulieferunternehmen, die OEMs (Original Equipment Manufacturers), Forschungseinrichtungen, Zulieferinitiativen und Verbände in Ostdeutschland aktiv engagieren. Laut Dietmar Bacher, Geschäftsführer der Automotive Cluster Ostdeutschland GmbH
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(ACOD), stellen die neuen Bundesländer vor allem einen Standort der automobilen Produktion dar, während die Forschung und Entwicklung (F&E) überwiegend in den großen Forschungszentren der westdeutschen Konzernzentralen stattfindet. „Voraussichtlich mehr als 95% der F&E-Aktivitäten finden in den alten Bundesländern statt“, erklärt Dietmar Bacher.

Für die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Automobilindustrie ist eine aktive Rolle bei der Forschung und Entwicklung unabdingbar. Der ACOD hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche auf diesem Gebiet zu unterstützen. Die Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei das wesentliche Konzept, das der ACOD gemeinsam mit seinen Gründungsmitgliedern verfolgt.

Neben der Entwicklung der F&E-Kompetenzen, bietet der ACOD seinen Mitgliedern auch Plattformen zur Qualifizierung und Präsentation. So ist der ACOD in diesem Jahr an den 11. Wissenschaftstagen des Fraunhofer- Institut für Fabrikbetrieb und Fabrikautomatisierung, IFF Magdeburg sowie dem 12. Dresdner Leichtbausymposium der Technischen Universität Dresden beteiligt. Auf der diesjährigen IAA in Hannover werden sich unter Federführung des ACOD mehr als 30 Firmen aus den neuen Bundesländern auf einem 800qm großen Gemeinschaftstand präsentieren.

Kontakt: Frau Anke Müller beim ADOC, e-Mail: anke.mueller@acod.de,
Tel.: +49 (0)3378 - 51806833. Der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) ist die länderübergreifende Initiative zur Entwicklung der Automobilindustrie in Ostdeutschland. Ziel ist es, regionale Aktivitäten zu bündeln und Synergien innerhalb der Branche für ganz Ostdeutschland zu erzeugen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.acod.de
 

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