Deutsches Flugangst-Zentrum legt NASA umgehende Freigabe von Studienergebnissen nah
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Pressemeldung von:
Deutsches Flugangst-Zentrum
Generelle Zweifel an Luftsicherheit sind unbegründet (Alzey) Das Deutsche Flugangst-Zentrum (DFAZ) in Alzey hält die Veröffentlichung von Studienergebnissen der Untersuchung zur Sicherheit im US-Luftverkehr für unumgänglich. Die US-Raumfahrtbehörde NASA ist nun in der Pflicht, Verfahren und Details der in den Jahren 2001 bis 2005 durchgeführten Umfrage offenzulegen, sagte Marc-Roman Trautmann, Diplompsychologe und Leiter des DFAZ. Dabei sei es unerheblich, zu welchen Ergebnissen die Studie letztlich gekommen ist. Jede Erkenntnis wird dazu beitragen, die Sicherheit des US-Luftverkehrs zu
stärken und Passagieren ein stärkeres Vertrauen zu geben, so Trautmann weiter. Dies sei eine wichtige Chance.
Generelle Zweifel an der Luftsicherheit sind, nach Meinung des Psychologen, angesichts der bisherigen Meldungen und Prognosen allerdings unbegründet. Meldepflichtige Zwischenfälle würden von den zuständigen Luftaufsichtsbehörden, in diesem Fall der FAA, ohnehin genauestens untersucht. Interessant erschiene, dass die NASA, trotz angeblicher Berichte, zu keinem Zeitpunkt Anlass sah, die FAA zu benachrichtigen, heißt es. Grundsätzlich sollten Ergebnisse genau überprüft und sachlich bewertet werden. So sei ganz entscheidend, zu klären, in welcher Weise und mit welchen Fragen die NASA zu ihren Erhebungen gekommen ist. Eine Langzeitstudie, die letztendlich „nur“ subjektive Erfahrungswerte einzelner widergibt, könnte die immens hohen Kosten und somit den gesamte Aufwand in Frage stellen. Auffällig ist, laut Trautmann, auch die Tatsache, dass die US-Raumfahrtbehörde bei den Befragten von „Piloten“ spricht und sich nicht ausschließlich auf die Verkehrsfliegerei bzw. Verkehrsflugzeugführer bezieht. Die Nachrichtenagentur AP hatte darüber berichtet, dass die NASA die Ergebnisse einer Umfrage unter 24000 Piloten zu sicherheitsrelevanten Zwischenfällen im Luftverkehr zurückhalte, da diese, nach den Worten des stellvertretenden NASA-Chefs Luedtke, das „öffentliche Vertrauen in die Fluggesellschaften und die Luftfahrtindustrie, deren Piloten an dieser Umfrage teilgenommen haben, massiv beschädigen“. Pressekontakt: Deutsches Flugangst-Zentrum - DFAZ Abt. Presse & Kommunikation Schulstr. 12 55234 Nieder-Wiesen Tel.: +49 (0)6736 960766 Fax: +49 (0)6736 960797 E-Mail: info@flugangstzentrum.de. Das Deutsch Flugangst-Zentrum führt Beratungen und Seminare zu den Themen Flugangst, entspanntes Fliegen, Flugsicherheit und Reisegesundheit durch. Zu den Aufgaben und Arbeitsbereichen gehören Informations- und Serviceangebote für Flugreisende sowie Fortbildungen für Ärzte und Flugpersonal. Die Flugangst-Ambulanz am Flughafen Düsseldorf bietet Betroffenen einen direkten Kontakt zu Fachpersonal, wie Psychologen und Piloten.
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