Deutsche Autobauer sitzen auf 34 Milliarden Euro - In den Kassen von BMW, Daimler und Volkswagen stapeln sich nach einem Medienbericht aktuell über 34 Milliarden Euro. Ein Ende des Geldsegens sei nicht abzusehen, stellt der Autoanalyst Georg Stürzer von der Münchner Unicredit in einem Vergleich für die Branchen- und Wirtschaftszeitung «Automobilwoche» fest. Allein in diesem und im kommenden Jahr würden die Unternehmen zusammen noch einmal mehr als 26,5 Milliarden Euro an frei verwendbaren Barmitteln einnehmen. «Damit sind die deutschen Hersteller sehr gut für den immer härter werdenden Wettbewerb gerüstet und können gleichzeitig höhere Dividenden an die Aktionäre ausschütten», sagt Stürzer. Auch seien die Hersteller in der Lage, nochmals höhere Investitionen für umweltfreundliche Antriebe zu realisieren.
Pressemitteilungen international in 15 Sprachen für 22 Länder kostenlos einstellen
Pressemitteilungen Kleinanzeigen

Deutsche Autobauer sitzen auf 34 Milliarden Euro

2007/12/01 14:02

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
In den Kassen von BMW, Daimler und Volkswagen stapeln sich nach einem Medienbericht aktuell über 34 Milliarden Euro. Ein Ende des Geldsegens sei nicht abzusehen, stellt der Autoanalyst Georg Stürzer von der Münchner Unicredit in einem Vergleich für die Branchen- und Wirtschaftszeitung «Automobilwoche» fest. Allein in diesem und im kommenden Jahr würden die Unternehmen zusammen noch einmal mehr als 26,5 Milliarden Euro an frei verwendbaren Barmitteln einnehmen.

«Damit sind die deutschen Hersteller sehr gut für den immer härter werdenden Wettbewerb gerüstet und können
Deutsche Autobauer sitzen auf 34 Milliarden Euro
Ein Arbeiter im Mercedes-Werk in Sindelfingen prüft ein Fahrzeug der S-Klasse (Archivbild).
gleichzeitig höhere Dividenden an die Aktionäre ausschütten», sagt Stürzer. Auch seien die Hersteller in der Lage, nochmals höhere Investitionen für umweltfreundliche Antriebe zu realisieren. Sogar große Zukäufe seien mit den üppig gefüllten Kriegskassen möglich. Die Bar-Reserven schafft ein Unternehmen aus dem sogenannten Free Cash Flow. Er zeigt, ob ein Hersteller noch Liquidität hat, nachdem alle Investitionen sowie die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bezahlt sind.

Mit Abstand am meisten Bares werde vermutlich die neue Daimler AG verdienen, schätzt Stürzer. In diesem Jahr dürften die Stuttgarter 7,1 Milliarden und 2008 sogar 8,9 Milliarden Euro generieren. Im VW- Konzern habe sich der Sanierungskurs und das Ende verschwenderischer Investitionen ausgezahlt: Die Wolfsburger dürften mit einem Geldstrom von 4,3 Milliarden (2007) bzw. 2,7 Milliarden Euro (2008) an zweiter Stelle liegen. Dann folgt die BMW-Gruppe, die seit Jahren über einen Free Cash Flow zwischen einer und zwei Milliarden verfügt.

Allerdings berge der Reichtum auch Gefahren, wenn das Unternehmen nicht durch einen Großaktionär vor einer feindlichen Übernahme geschützt sei. So habe Daimler bereits einen Aktien-Rückkauf über 7,5 Milliarden Euro beschlossen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
 

Kommentare




Kommentar schreiben
Überschrift Name
Ihr Kommentar (max. 400 Zeichen)
captchas

Bitte den oben stehenden Code eingeben.
Social Bookmarking
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Netvouz

zurück zur Kategorieseite: Wirtschaft / Kraftfahrzeuge
Dieser Artikel wurde 757 Mal gelesen


 
 

Presseartikel nach Autoren
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z