Der Klimakiller „Büro“ - Den größten Beitrag zum Kohlenstoffausstoß in der Europäischen Union (EU) verursacht die Nutzung von Büroflächen und von Kommunikations- und Informationstechnologien. Darüber hinaus gehört das Heizen, Beleuchten und Klimatisieren der Gebäude sowie der Schadstoffausstoß durch Pendeln vom und zum Arbeitsplatz zu den größten Klimakillern. Allein die Büronutzung macht einen Anteil von rund 40 % aus, der Industriesektor dagegen produziert rund 28 %, private Haushalte rund 21 % und der Transportsektor allgemein rund 11 % CO2. Dabei werden Büros nur etwa 30 % der Zeit wirklich effektiv genutzt und produzieren daher rund 1.186 Millionen Tonnen unnötiger CO2-Emissionen in der EU.
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Der Klimakiller „Büro“

2008/04/10 10:03

Pressemeldung von:
Regus
Den größten Beitrag zum Kohlenstoffausstoß in der Europäischen Union (EU) verursacht die Nutzung von Büroflächen und von Kommunikations- und Informationstechnologien. Darüber hinaus gehört das Heizen, Beleuchten und Klimatisieren der Gebäude sowie der Schadstoffausstoß durch Pendeln vom und zum Arbeitsplatz zu den größten Klimakillern.

Allein die Büronutzung macht einen Anteil von rund 40 % aus, der Industriesektor dagegen produziert rund 28 %, private Haushalte rund 21 % und der Transportsektor allgemein rund 11 % CO2. Dabei werden Büros nur etwa 30 % der Zeit
Der Klimakiller „Büro“
Flexibles Arbeiten schont die Umwelt.
wirklich effektiv genutzt und produzieren daher rund 1.186 Millionen Tonnen unnötiger CO2-Emissionen in der EU. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt „Effektives Arbeiten im 21. Jahrhundert“ der Durham Business School unter der Leitung von Professor Tom Redman und dem Beratungsunternehmen JBA im Auftrag von Regus.

Die Studie widmet sich realen Umweltfragen rund um die Nutzung von Arbeitsplätzen. Dazu wurden 1.000 Führungs- und Fachkräfte in wissensintensiven Firmen nach ihren Einstellungen zur Büronutzung, zur Abfallwirtschaft am Arbeitsplatz sowie zum Pendlerverhalten befragt. Regus, der Auftraggeber der Studie, ist Anbieter von flexiblen Büro- und Arbeitsplatzlösungen für Unternehmen jeglicher Art und Größe, Geschäftsreisende sowie mobile Arbeitskräfte. Das Regus-Konzept bietet vielfältige Alternativen zum klassischen Firmenbüro und beinhaltet Möglichkeiten, wie Unternehmen durch eine optimale Büroauslastung und flexible Arbeitsplatzwahl ihre CO2-Anteile reduzieren können.

Seinen Arbeitsplatz besser ausnutzen. Die Studie hat zudem ergeben, dass die tatsächliche Nutzung des eigenen Arbeitsplatzes im Firmenbüro nur bei rund 30 % liegt. Der Grund hierfür ist einerseits, dass viele Arbeitnehmer nicht jeden Tag die Woche im Firmenbüro anwesend sind (37 % arbeiten an einem oder an mehreren Tagen außerhalb des Firmenbüros). Andererseits verbringen diejenigen, die im Büro anwesend sind, nicht die gesamte Zeit an ihrem eigenen Arbeitsplatz, sondern halten sich in Meetings oder außerhalb des Firmengebäudes auf. Ungefähr 70 % ungenutzte Büroräume zu heizen, zu beleuchten und mit IT- und Telekommunikation zu versorgen, ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht sinnlos.

Fazit: Weniger CO2 durch nur leicht veränderte Arbeitsweisen. Viele Firmen könnten einen großen Beitrag zum Umweltschutz leisten, wenn sie ihre Arbeitsweisen nur leicht verändern würden. Zusammengefasst ergäbe ein geändertes Pendelverhalten, eine effektivere Büronutzung und eine umfassendere und verantwortungsvollere Einstellung zur Abfallwirtschaft und dem Energieverbrauch eine Verbesserung der CO2-Bilanz von Firmen um 32 %. Die Studienergebnisse können in Form eines White Papers bei Regus unter axelle.hazard@regus.com angefordert werden.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://http.//www.regus.com
 

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