Das Honighäuschen rechnet zu Pfingsten mit einem Ansturm auf die Bienen
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Pressemeldung von:
Imkerei Honighäuschen
Zu Pfingsten ist schönes Wetter angekündigt, die Streuobstwiesen im Siebengebirge blühen und die ersten Bienenschwärme sind auch schon unterwegs.
Mit Schwärmen ganz anderer Art rechnet das Honighäuschen auf dem Drachenfels, denn der Drachenfels ist ein Besuchermagnet für Besucher aus der Region und den Beneluxstaaten. An Wochenenden herrscht am Honighäuschen Hochbetrieb, im Halbstundentakt finden Führungen am Bienenstand mit den Bannmasken und einer Figurenbeute statt. Es wird Honig probiert und die Besucher lassen sich rund um das Thema Bienen und Blumen informieren.
Viele haben Fragen zu den Hintergründen des Bienensterbens, zum Umgang mit Bienen, Wespen und Hornissen im eigenen Garten.
Das Honighäuschen informiert auch zu kontroversen Themen wie Grüne Gentechnik und weist auf die Gefahren für Bienen und Umwelt hin. Einer Gefahr ganz anderer Art sieht sich das Honighäuschen durch die Regionale2010 ausgesetzt, einer Organisation, die mit der Aufgabe der Aufwertung des Tourismus auf dem Drachenfels betraut ist. Auf dem Drachenfels gibt es großen Sanierungsbedarf, angefangen von dem Betonbau auf dem Gipfel, über den leerstehenden Burghof und weiteren kleinen wie großen Baustellen. Der regionale2010 ist das Honighäuschen ein Dorn im Auge, denn man möchte das Honighäuschen, einen ehemaligen Imbiß, kaufen und abreißen. Imkerei und regionale, biozertifizierte Honige, Umweltbildung für Schulen und Besuchergruppen bis hin zum Apfelsaft von den Streuobstwiesen des Siebengebirges entsprechen nicht den Zielen der Regionale2010. Dabei würde Klaus Maresch, der Imker des Honighäuschens, nichts lieber machen als das Honighäuschen in einen attraktiveren Zustand zu versetzen. Das schmale Stück zwischen Straße und Drachenfelsbahn eignet sich hervorragend für einen Bienenlehrpfad, der angesichts der internationalen Besucher des Drachenfels in mehreren Sprachen angelegt sein soll. Bienenlehrpfade informieren die Besucher über die Zusammenhänge zwischen Bestäubung der Blütenpflanzen durch die Honigbiene und die Biodiversität. Um dies den Beamten der Regionale2010 zu verdeutlichen, sammelt das Honighäuschen Unterschriften seiner Besucher. Das Anliegen des Honighäuschens wird den Besuchern dabei auch in mehreren Sprachen verdeutlicht und so ist es kein Wunder, daß sich bereits mehrere Tausend Besucher dem Appell an Bürgermeister und Stadtrat angeschlossen haben, das Honighäuschen zu erhalten – darunter Besucher aus den USA, der EU, Kanada, Israel und der arabischen Welt. Letztere waren begeistert von dem Informationsangebot des Honighäuschens, dessen Internetseiten auch in hebräisch und arabisch. Ende Mai will Klaus Maresch Stadtrat und Bürgermeister das Konzept des Honighäuschens vorlegen und kann dabei auch auf die Unterstützung, des Deutschen Berufs- und Erwerbs Imkerbundes sowie der European Professional Beekeepers Association und anderer Imkervereine sicher sein.
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