Das Bundesverfassungsgericht zitiert erstmalig einen Internet-Blog - Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluss vom 08.12.2006 (2 BvR 1339/06) erstmalig aus einem Internet-Blog zitiert und diese von vielen Fachleuten beschmunzelte Kommunikationsplattform zur Verbreitung der eigenen Meinung, salonfähig gemacht. Das Gericht hatte sich mit der Frage auseinandergesetzt, zu welchem Zeitpunkt der Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft nach § 25 StAG eintritt. Neben mehreren Rechtsprechungshinweisen wurden einige Literaturmeinungen aufgeführt, darunter auch ein Artikel aus dem www.
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Das Bundesverfassungsgericht zitiert erstmalig einen Internet-Blog

2007/01/11 11:19

Pressemeldung von:
JurBlog.de
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Beschluss vom 08.12.2006 (2 BvR 1339/06) erstmalig aus einem Internet-Blog zitiert und diese von vielen Fachleuten beschmunzelte Kommunikationsplattform zur Verbreitung der eigenen Meinung, salonfähig gemacht.

Das Gericht hatte sich mit der Frage auseinandergesetzt, zu welchem Zeitpunkt der Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft nach § 25 StAG eintritt. Neben mehreren Rechtsprechungshinweisen wurden einige Literaturmeinungen aufgeführt, darunter auch ein Artikel aus dem www.jurblog.de „Doppelte Staatsbürgerschaft der
Das Bundesverfassungsgericht zitiert erstmalig einen Internet-Blog
Bundesverfassungsgericht
türkischstämmigen Bevölkerung“ von Ekrem Senol.

Damit, so der zitierte Autor und Betreiber des Blogs, „erhebt das Bundesverfassungsgericht juristische Blogs offiziell zur Literatur“ und zeigt sich hocherfreut. „Das Verfassungsgericht bestätigt, dass juristische Blogs es mit klassischer juristischer Fachliteratur aufnehmen können.“

Auf Bedenken, dass Internetseiten meist kurzlebig seien, was das Auffinden von älteren Quellen teilweise unmöglich mache, entgegnet Ekrem Senol amüsiert, dass er JurBlog.de von nun an für alle Ewigkeiten in den Dienst der Wissenschaft stelle und dafür Sorge tragen werde, dass es stets online bleibt.
Die Bedenken seien nachvollziehbar, jedoch würden qualitativ gute Abhandlungen und Aufsätze immer öfter im Internet veröffentlicht. Diese dürfe man nicht außen vor lassen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.jurblog.de
 

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