DPolG dankt allen zum Schutz des G8-Gipfel eingesetzten Polizeikräften
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Pressemeldung von:
Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Fachverband Bundespolizei
Der DPolG Fachverbands Bundespolizei spricht allen Polizeikräften seinen Dank und hohe Anerkennung für den gelungenen Einsatz beim G8-Gipfel aus. Wenn alles von einem gelungenen G8-Gipfel in Heiligendamm spricht, dann haben die Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizeien bei diesem, vom Belastungsgrad wohl bisher härtesten Einsatz, im erheblichen Maße zum Erfolg beigetragen. Die Polizei sah sich immer wieder gewaltbereiten autonomen Gruppen gegenüber und wurde wiederholt mit Steinen und anderen Wurfgeschossen angegriffen. Unzumutbare Einsatzzeiten, Unterkünfte und schlechte
Catering-Versorgung, belasteten die Polizeikräfte zusätzlich. „Ich bin froh, dass dieser Einsatz keine Menschenleben kostete. Für den Bereich der Bundespolizei wurden Einsatzzeiten in Kauf genommen, die eine Gefährdung von Leib und Leben riskierten. Diese Einsatzzeiten, insbesondere die langen Nachtdienstschichten ohne Wechsel, halte ich für unverantwortlich, so der Bundesvorsitzende des DPolG Fachverbands Bundespolizei, Hans-Joachim Zastrow. Der Einsatz zeigte auch, wie wichtig die Sicherstellung der eigenen Versorgung von Polizeikräften ist. Während der Betreuungsfahrten im Einsatzraum klagten Kolleginnen und Kollegen die auf eine Catering-Versorgung angewiesen waren, immer wieder über fehlende oder qualitativ mangelhafte Versorgung. Einsatzkräfte, die über Einsatzküchen oder eigene Versorgung verfügten, waren diesbezüglich deutlich besser gestellt. Total versagte offensichtlich die Verpflegung durch teuer bezahlte private Caterer im Einsatzraum. Erneut wurde somit deutlich, dass sich die Polizei nicht mit allgemeinen Wirtschaftsbetrieben vergleichen lässt und überzogene Privatisierung zu Lasten polizeilicher Einsatzkräfte erfolgt, die nicht hinzunehmen ist und von der DPolG auch zukünftig strikt abgelehnt und bekämpft wird.
Hans-Joachim Zastrow: „ Ein solcher Einsatz, der rund um die Uhr, 24 Stunden, alles von den Kolleginnen und Kollegen der Bundes- und Landespolizeien gefordert hat, ist auch dementsprechend zu vergüten. In der freien Wirtschaft würde die geleistete Arbeitszeit mit Sicherheit doppelt honoriert, bei der Polizei ist wenigstens eine 24 Stunden-Vergütung gerechtfertigt. Darüber hinaus appelliere ich an die Bundeskanzlerin und den Bundesinnenminister, die Streichung des Urlaubsgeldes, sowie die Kürzung der Sonderzahlung (Weihnachtsgeld) rückgängig zu machen. Heiligendamm hat auch gezeigt, in welchem Gefahrenpotenzial die Arbeit der Polizei weiterhin erfolgt, deshalb fordere ich in diesem Zusammenhang auch, an der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage festzuhalten. Diese Maßnahmen sind angemessen und stehen durchaus im Ver-hältnis zu den erreichten Zielen der Weltpolitik. Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel würde Verantwortung zeigen und die Herzen ihrer Polizei erreichen.“
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