DLRG Jena sucht nach Vermissten auf der Saale
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Pressemeldung von:
DLRG jena e.V.
Die Einsatzkräfte der DLRG Ortsgruppe Jena e.V. wurden 16:46 Uhr von der Leitstelle Jena für eine Personensuche auf der Saale alarmiert und fanden sich ab ca. 17:00 Uhr im Katastrophenschutzlager Burgau und der Feuerwache Göschwitz ein. In Burgau wurden die Ausrüstungsgegenstände für den Einsatz auf den BetrLkw verladen. Aus der Feuerwache Göschwitz wurde der ETG nach Burgau gebracht und an diesen die beiden Boote Nivea24 und C4 mit dem Trailer angehängt. Der MTW wurde für nachfolgendes Personal und Materialnachforderungen mit einem Fahrer besetzt zurückgelassen.
Der ETG
und der BetrLkw rückten 17:41Uhr zum Gelände des Universitätssportvereines (USV) am Hintereingang Stadion aus. Das Tor des USV war verschlossen weshalb das Schlauchboot C4 am Gelände vorbei durch die bewaldete Böschung getragen und 18:04 Uhr ins Wasser eingesetzt wurde, wobei die vorhandene Kettensäge gefehlt hat, die mangels der schon angeforderten Ausbildung und Schutzkleidung für das Personal nicht eingesetzt werden durfte. Die Besatzung begann sofort mit der Suche im zugewiesenen Bereich oberhalb des Wehres zwischen Stadion und der Fußgängerbrücke im Paradies bis an das Wehr an der Wasserelse in Burgau.
ETG und BetrLkw gingen im Schleicherseegelände an der Ausstiegsstelle am Gelände des „Strandschleicher“ in Position. Dazu musste ein Pkw zur Seite geschoben werden, der die Rettungsdienst-Zufahrt zum Gelände blockiert hatte. Da die Handbremse nicht angezogen war, konnte dies ohne technische Mittel erfolgen. Der vorerst in Burgau verbliebene MTW brachte Getränke und nachgefordertes Einsatzmaterial an den Einsatzort und diente über den Zeitraum des Einsatzes als Versorgungsfahrzeug. Auf Anforderung der Leitstelle wurde der ETG mit dem in Reserve verbliebenen Boot Nivea24 nach Kunitz geschickt, wo 18:58 Uhr die Suche im Bereich von Kunitz bis zum Wehr im Paradies begann. Hierzu wurde zeitweise eine Einsatzkraft der FFW mit auf dem Boot eingesetzt. Der Einsatzführer DLRG wurde ca. 19:15 Uhr durch die Feuerwehr zur Einsatzbesprechung an die Fußgängerbrücke Lobeda-West gebracht und dort das weitere Vorgehen abgestimmt. Ab 19:30 Uhr wurde der MTW mit der Treibstoffversorgung für die beiden Boote beauftragt. Bei anbrechender Dunkelheit wurden die beiden Boote abgerüstet und verladen. Mit der Ankunft im Katastrophenschutzlager Burgau begann die erste Einsatznachbereitung mit Wiederherstellung der vollen Einsatzbereitschaft. 22:25 Uhr ging die Meldung an die Leitstelle, dass alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen waren und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war.
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