DJ Neue Gazprom-Forderungen für E.ON-Einstieg bei Gasfeld - Welt
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Pressemeldung von:
Dow Jones Newswires
Der bereits vor einem Jahr fest vereinbarte Einstieg der E.ON AG beim sibirischen Gasfeld Jushno Russkoje ist nach Informationen der Zeitung "Die Welt" (Montagausgabe) wieder in Gefahr. Grund hierfür sind nach Angaben der Zeitung Nachforderungen des russischen Gazprom-Konzerns, die dieser mit dem in den vergangenen Monaten stark gestiegenen Gaspreis begründet. "Die Welt" zitiert nicht näher genannte Personen aus dem E.ON-Umfeld mit den Worten: "Die Russen wollen die bisherigen Vereinbarungen auflösen und neue Beteiligungen an Kraftwerken." Und ebenfalls nicht näher benannte
Gazprom-Manager zitierte die Zeitung mit der Aussage: "Wir versuchen einfach, einen besseren Kompromiss herauszuquetschen."
E.ON will sich ebenso wie die BASF-Tochter Wintershall mit knapp 25% an dem Gasfeld beteiligen. Den bisherigen Vereinbarungen zufolge erhält Gazprom von dem Düsseldorfer DAX-Konzern dafür neben dem eigentlichen Kaufpreis auch Beteiligungen an E.ON-Töchtern in Ungarn. Nach Angaben der "Welt" könnte der jetzige Streit der beiden Unternehmen den Einstieg E.ONs bei Jushno Russkoje noch zum Scheitern bringen. Keine der beiden Unternehmen habe sich offiziell zu dem Thema äußern wollen, schreibt die Zeitung. E.ON will Ende Mai Aussagen zur künftigen Konzernstrategie machen. Dann will das Unternehmen unter anderem auch Pläne für einen weiteren Ausbau des Russland-Geschäfts veröffentlichen. E.ON hatte wiederholt auch schon Interesse an einem Einstieg in den russischen Strommarkt geäußert. DJG/hei/brb
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