DJ Daimler hält an Börsennotierung in den USA fest - WamS - DJ Daimler hält an Börsennotierung in den USA fest - WamS FRANKFURT (Dow Jones)--Die künftige Daimler AG will trotz des Verkaufs der US-Sparte Chrysler an den US-Börsen notiert bleiben. Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche sagte der "Welt am Sonntag" (WamS), das Listing an den US-Börsen sei zwar aufwendig, es habe aber eine disziplinierte Wirkung auf den Konzern. Zetsche kündigte zudem an, Daimler stärker auf das Premiumsegment zu konzentrieren. Dabei sagte er vor allem BMW den Kampf an. "Wir wollen der führende und profitabelste Premiumhersteller sein", sagt Zetsche.
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DJ Daimler hält an Börsennotierung in den USA fest - WamS

2007/05/20 16:44

Pressemeldung von:
Dow Jones Newswires
DJ Daimler hält an Börsennotierung in den USA fest - WamS

FRANKFURT (Dow Jones)--Die künftige Daimler AG will trotz des Verkaufs der US-Sparte Chrysler an den US-Börsen notiert bleiben. Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche sagte der "Welt am Sonntag" (WamS), das Listing an den US-Börsen sei zwar aufwendig, es habe aber eine disziplinierte Wirkung auf den Konzern.

Zetsche kündigte zudem an, Daimler stärker auf das Premiumsegment zu konzentrieren. Dabei sagte er vor allem BMW den Kampf an. "Wir wollen der führende und profitabelste
Premiumhersteller sein", sagt Zetsche. Im Jahr 2006 verkaufte die Marke BMW weltweit 1,185 Mio Fahrzeuge, Mercedes kam auf 1,148 Mio.

Daimler wolle sich darauf konzentrieren, den Umsatz pro Fahrzeug zu steigern und die Produktivität zu erhöhen. Dazu sollen Prozesse so standardisiert werden, dass mehrere Modelle auf einem Montageband produziert werden können. "Wir haben noch erhebliche Reserven", sagte Zetsche.

Er fügte hinzu, dass es bei Mercedes kein Einstiegsmodell unter der A-Klasse geben wird. "Einen solchen Ausflug wird es mit mir als Vorstandsvorsitzenden nicht geben", so Zetsche.

Zetsche verteidigte zudem den Verkauf von Chrysler. "Ich habe getan, was jeder Vorstandschef tun muss", sagte er. Nach intensiver Prüfung und Beratung seien Vorstand und Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass Daimler die Zusammenarbeit mit Chrysler auch mit der nun geringen Beteiligung von 19,9% nutzen könne. Die Risiken des US-Marktes und Belastungen aus Pensionsaufwendungen und Gesundheitskosten seien drastisch reduziert worden.

Webseite: http://www.welt.de

DJG/brb

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2007 04:49 ET (08:49 GMT)

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