DIW befürchtet erhebliche Verluste für Wirtschaft durch Bahnstreik - Deutsche Unternehmen müssen sich nach
Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wegen der angekündigten Streiks der Lokführer auf erhebliche Verluste einstellen. Komme es zu flächendeckenden Arbeitsniederlegungen bei der Güterbeförderung, «wären durchaus zwei- bis dreistellige Millionenbeträge pro Tag fällig». Während Betriebe der Nahrungsmittelbranche im Notfall noch auf Lkw umsteigen könnten, seien insbesondere die Stahlhersteller und Metallverarbeiter «stark auf die Bahn angewiesen», wie DIW-Verkehrsexpertin Claudia Kemfert der «Frankfurter Rundschau» (Dienstag) weiter sagte. Müsse die Produktion gestoppt werden, könnten sehr schnell hohe Kosten anfallen.
Der Lokführer-Streik bei der Bahn soll an diesem Donnerstag im Güterverkehr beginnen.
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