Bewährungs-Strafe im «Rote Zora»-Prozess
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Berlin (dpa) - Rund 20 Jahre nach zwei gescheiterten Sprengstoff- Anschlägen der linksextremen Terrorgruppe «Rote Zora» ist eine Mittäterin zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das am Montag verkündete Urteil des Berliner Kammergerichts war keine Überraschung.
Das Gericht hatte schon zu Prozessbeginn eine Bewährungsstrafe für die heute 58-Jährige in Aussicht gestellt. Die arbeitslose Fotografin hatte sich nach fast zwei Jahrzehnten in der Illegalität selbst gestellt und die Beteiligung an zwei fehlgeschlagenen Sprengstoff-Anschlägen in den 80er
Jahren im damaligen West-Berlin und in Bayern gestanden.
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